{"id":18496,"date":"2026-07-28T10:18:53","date_gmt":"2026-07-28T08:18:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/?p=18496"},"modified":"2026-07-28T12:48:50","modified_gmt":"2026-07-28T10:48:50","slug":"automatisierung-drehmaschine-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/automatisierung-drehmaschine-2\/","title":{"rendered":"Drehmaschine automatisieren: Kameragesteuerte Roboterl\u00f6sung f\u00fcr CNC-Drehzentren"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine CNC-Drehmaschine, die auf einen Bediener wartet, dreht nicht. In der klassischen Einschichtfertigung steht eine Drehmaschine mehr als 16 Stunden t\u00e4glich still \u2013 N\u00e4chte, Wochenenden, Pausenzeiten. Dabei ist die Beladung einer Drehmaschine eine der repetitivsten T\u00e4tigkeiten in der Zerspanung: Rohteil greifen, in das Spannfutter einsetzen, Spannung ausl\u00f6sen, nach dem Zyklus entnehmen. Immer wieder, den ganzen Tag.<br><br>Genau diese Aufgabe \u00fcbernimmt ein Beladeroboter \u2013 zuverl\u00e4ssig, pr\u00e4zise und ohne Unterbrechung. Dieser Artikel zeigt, wie <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/beladeroboter\">automatische Maschinenbeschickung<\/a> f\u00fcr Drehmaschinen funktioniert, welche Ans\u00e4tze es gibt und was bei der Auswahl einer L\u00f6sung wirklich entscheidend ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum lohnt sich die Automation einer Drehmaschine?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Spindelzeit maximieren: Mehr als die H\u00e4lfte des Tages ungenutzt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Einschichtfertigung mit acht Stunden t\u00e4glich steht eine Drehmaschine 16 Stunden still \u2013 das sind zwei Drittel des Tages. Am Wochenende kommen weitere 48 Stunden hinzu. Diese Zeit ist nicht nur ungenutzt, sie erzeugt trotzdem Fixkosten: Miete, Abschreibung, Versicherung. Ein Beladeroboter verwandelt diese Stillstandzeit in Produktionszeit \u2013 ohne zus\u00e4tzliche Personalkosten.<br><br>Das konkrete Potenzial: Eine Drehmaschine, die abends vorbereitet wird und bis zum n\u00e4chsten Morgen durchl\u00e4uft, gewinnt bis zu 14 Stunden t\u00e4glich hinzu. Bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/taeglich-14-spindelstunden-mehr-laufzeit\">SCH\u00d6BEL CNC-Fr\u00e4stechnik<\/a> stieg die Spindelzeit durch den SherpaLoader\u00ae von 6 auf \u00fcber 20 Stunden t\u00e4glich \u2013 der Umsatz der Anlage mehr als verdoppelte sich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Repetitive Beladung kostet Fachkraft-Zeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das manuelle Beladen einer Drehmaschine ist k\u00f6rperlich belastend und bindet qualifizierte Zerspaner an eine einzige Aufgabe. Je nach Zykluszeit wechselt ein Bediener alle zwei bis zehn Minuten das Werkst\u00fcck \u2013 das summiert sich auf Stunden pro Schicht. Diese Zeit fehlt f\u00fcr T\u00e4tigkeiten, die tats\u00e4chlich Fachwissen erfordern: Qualit\u00e4tspr\u00fcfung, Einfahren neuer Programme, Prozessoptimierung.<br><br>Mit einem Beladeroboter verschiebt sich das Aufgabenprofil. Eine Fachkraft kann mehrere automatisierte Maschinen gleichzeitig \u00fcberwachen. Bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/arbeitsprozesse-optimiert-fuer-effizienteren-personaleinsatz\">ROLEC<\/a> wurden durch den SherpaLoader\u00ae zeitintensive Routinet\u00e4tigkeiten automatisiert \u2013 die Fachkr\u00e4fte konnten f\u00fcr wertsch\u00f6pfende Aufgaben eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mannlose Nacht- und Wochenendproduktion als Haupthebel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der gr\u00f6\u00dfte wirtschaftliche Hebel liegt au\u00dferhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeit. Eine Drehmaschine, die freitagabend mit einem vollen Werkst\u00fcckvorrat vorbereitet wird, produziert bis Montagmorgen autonom. <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/liefertreue-gesteigert-ohne-zusatzliche-facharbeiter\">CNC-Fertigungstechnik Liebl<\/a> gewinnt so 60 zus\u00e4tzliche Produktionsstunden pro Woche \u2013 ohne Nachtschichtzuschl\u00e4ge, ohne Wochenendarbeit, ohne zus\u00e4tzliches Personal.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Stangenlader oder Beladeroboter \u2013 was passt besser?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Stangenlader: St\u00e4rken und typische Grenzen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der Stangenlader ist das klassische Automatisierungskonzept f\u00fcr Drehmaschinen: Stangenmaterial wird zugef\u00fchrt, abgel\u00e4ngt und in die Spindel gef\u00fchrt. Das funktioniert sehr gut bei gro\u00dfen Serien aus Stangenmaterial mit konstantem Durchmesser.<br><br>Die Grenzen zeigen sich beim Werkst\u00fcckwechsel und bei vorvereinzeltem Material: Ein Stangenlader kann immer nur ein Materialformat handhaben. Wer t\u00e4glich verschiedene Durchmesser oder Werkstoffe dreht, muss umr\u00fcsten. Gussteile, Schmiederohlinge oder bereits vereinzelte S\u00e4geabschnitte lassen sich mit einem Stangenlader grunds\u00e4tzlich nicht handhaben. Auch die Beladung von Kurzdrehteilen, Flanschen oder rotationssymmetrischen Teilen mit Absatz ist f\u00fcr Stangenlader nicht geeignet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Beladeroboter: Warum er bei gemischten Geometrien \u00fcberlegen ist<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein Beladeroboter greift Werkst\u00fccke individuell und legt sie in das Spannfutter ein \u2013 unabh\u00e4ngig von Durchmesser, L\u00e4nge oder Geometrie. Gussteile, S\u00e4geabschnitte, Schmiederohlinge, Buchsen, Flansche und Wellen lassen sich mit demselben System handhaben. Der Serienwechsel erfordert keine mechanische Umr\u00fcstung \u2013 nur eine kurze Eingabe an der Steuerung.<br><br>F\u00fcr Betriebe mit wechselndem Teilespektrum und <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/cnc-kleinserie-automatisieren\">kleinen bis mittleren Losgr\u00f6\u00dfen<\/a> ist der Beladeroboter deshalb wirtschaftlich \u00fcberlegen, auch wenn die Anschaffungskosten h\u00f6her sind als ein einfacher Stangenlader.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Wenn beide Ans\u00e4tze kombiniert werden k\u00f6nnen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In manchen Fertigungsumgebungen lassen sich beide Ans\u00e4tze parallel betreiben: Stangenlader f\u00fcr gro\u00dfe Serien aus konstantem Stangenmaterial, Beladeroboter f\u00fcr alles andere. Der SherpaLoader\u00ae ist so konzipiert, dass er neben einem bestehenden Stangenlader aufgestellt werden kann \u2013 ohne diesen zu ersetzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Besonderheiten der Maschinenbeschickung beim Drehen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Zentrische \u00dcbergabe in das Spannfutter<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bei Drehmaschinen muss jedes Werkst\u00fcck zentrisch und mit definierter Ausrichtung in das Spannfutter \u00fcbergeben werden. Das stellt h\u00f6here Anforderungen an Greifer und Bewegungsablauf als beim Fr\u00e4sen. Der Robotergreifer muss das Rohteil sicher aufnehmen, exakt in die Backen des Futters einf\u00fchren und loslassen, ohne die Spannposition zu ver\u00e4ndern.<br><br>Kameragesteuerte Systeme haben dabei einen entscheidenden Vorteil: Das 3D-Kamerasystem SherpaVision\u00ae erfasst die tats\u00e4chliche Lage jedes Werkst\u00fccks im Bereitstellungsbereich und berechnet die optimale Greifposition \u2013 auch wenn die Teile nicht exakt ausgerichtet abgelegt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Futterteile, Wellen, Zylinder und Ringe \u2013 verschiedene Anforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Je nach Werkst\u00fcckgeometrie ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an Greifer und Bewegungsablauf:<br><br>Futterteile (Buchsen, Flansche, kurze Zylinder) werden radial gegriffen und axial in das Futter eingef\u00fchrt. Wellen und lange Zylinder m\u00fcssen axial \u00fcbergeben werden \u2013 eine Seitengreifstation kann dabei die \u00dcbergabeposition vorbereiten. Ringe werden oft mit Innengreifer gehandhabt. Der SherpaLoader\u00ae unterst\u00fctzt alle diese Geometrien mit angepassten Greifersystemen \u2013 dokumentiert in zahlreichen Referenzinstallationen auf der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/sherpa-videos\">Videoseite<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Automatische Entladung per Teilef\u00e4nger<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bei vielen Drehmaschinen l\u00e4sst sich die Entladung vereinfachen: Ein Teilef\u00e4nger f\u00e4ngt das Fertigteil nach dem Abstechen oder nach der Bearbeitung direkt auf \u2013 ohne dass der Roboter eingreifen muss. Das verk\u00fcrzt den Takt und erh\u00f6ht die Maschinenauslastung. Der SherpaLoader\u00ae ist kompatibel mit g\u00e4ngigen Teilef\u00e4nger-L\u00f6sungen und kann den Entladevorgang entsprechend koordinieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Kameragesteuerte Drehmaschinen-Automation: Was das bedeutet<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Werkst\u00fcckerkennung ohne Rasterplatten oder Stapelsysteme<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Viele Beladesysteme f\u00fcr Drehmaschinen setzen voraus, dass Werkst\u00fccke in festen Positionen bereitgestellt werden \u2013 auf Rasterplatten, in Stapelt\u00fcrmen oder auf Drehtischen mit definierten Aufnahmepositionen. F\u00fcr jeden Werkst\u00fccktyp braucht es angepasste Raster oder Aufnahmen.<br><br>Das 3D-Kamera-Lasersystem SherpaVision\u00ae verzichtet auf diese Vorrichtungen. Rohteile \u2013 egal ob zylindrisch, rechteckig oder als Gussteil \u2013 werden in den Bereitstellungsbereich gelegt. Die Kamera erfasst Position und Orientierung jedes Werkst\u00fccks, der Roboter greift entsprechend zu. Rasterplatten, Matrizen und werkst\u00fcckspezifische Aufnahmen entfallen vollst\u00e4ndig. Mehr zum Funktionsprinzip auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/so-funktioniert-es\">So funktioniert&#8217;s<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Umr\u00fcstung in unter 5 Minuten bei Serienwechsel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Wenn eine Serie abgearbeitet ist und die n\u00e4chste beginnt, dauert der Wechsel am SherpaLoader\u00ae weniger als f\u00fcnf Minuten. Der Bediener gibt die neue Werkst\u00fcckgeometrie \u00fcber die intuitive Dialogsteuerung am 17&#8243;-Touchdisplay ein \u2013 Durchmesser, L\u00e4nge, Greifparameter. Mechanische Umbauten, neue Raster oder Greiferfingertausch sind in der Regel nicht erforderlich. Das macht automatische Drehmaschinen-Beschickung auch bei t\u00e4glich wechselnden Auftr\u00e4gen wirtschaftlich sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Materialbereitstellung: SpaceBox, Tischwagen oder Paletten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>F\u00fcr die Bereitstellung von Drehteilen eignen sich alle drei g\u00e4ngigen Konzepte. Die SpaceBox mit bis zu 6 m\u00b2 Bereitstellungsfl\u00e4che auf 1 m\u00b2 Stellfl\u00e4che eignet sich besonders f\u00fcr zylindrische S\u00e4geabschnitte und Gussteile mittlerer Serien \u2013 eingesetzt etwa bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/mazak\">MAZAK<\/a> QuickTurn 200 MSY und <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/dmg-mori\">DMG Mori<\/a> CLX 350. Tischwagen bieten maximale Flexibilit\u00e4t f\u00fcr wechselnde Geometrien und Kleinstserien. Europaletten eignen sich f\u00fcr schwere Teile und gro\u00dfe Chargen \u2013 eingesetzt bei HWACHEON Hi-Tech 450BL YMC, <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/haas\">HAAS<\/a> ST-25Y und DOOSAN Puma.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>SherpaLoader\u00ae T-Serie: Beladeroboter f\u00fcr Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die T-Serie des SherpaLoader\u00ae ist speziell auf die Anforderungen von Drehmaschinen abgestimmt. Die Modellauswahl richtet sich nach dem Gewicht der zu handhabenden Werkst\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Futterteile und kurze Wellen: SherpaLoader\u00ae T7 und T12<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Modelle <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/productdetails\/sherpaloader-t7\">T7<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/productdetails\/sherpaloader-t12\">T12<\/a> sind f\u00fcr leichte Futterteile, Buchsen, Ringe und kurze Wellen ausgelegt. Kompakte Bauweise, geeignet f\u00fcr beengte Platzverh\u00e4ltnisse. Typische Anwendungen: Pr\u00e4zisionsdrehteile f\u00fcr Medizintechnik und Feinwerktechnik, Kunststoffteile, kleine Aluminiumflansche.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Mittelschwere Drehteile bis 38 kg: SherpaLoader\u00ae T25 und T50<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/productdetails\/sherpaloader-t25\">T25<\/a> handhabt Werkst\u00fccke bis 18 kg, der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/productdetails\/sherpaloader-t50\">T50<\/a> bis 38 kg. Diese Modelle decken den gr\u00f6\u00dften Teil der Drehbearbeitung in der Lohnfertigung ab \u2013 Stahlzylinder, Gussflansche, Kupplungsteile, mittelschwere Wellen. Die vollst\u00e4ndige Produkt\u00fcbersicht auf der SherpaLoader\u00ae Produktseite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Schwere und lange Drehteile bis 73 kg: SherpaLoader\u00ae T88<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>F\u00fcr schwere Zylinder, gro\u00dfe Flansche und lange Wellen steht der<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/productdetails\/sherpaloader-t88\"> T88<\/a> mit einer Traglast bis 73 kg zur Verf\u00fcgung. Damit lassen sich auch Werkst\u00fccke automatisieren, die f\u00fcr viele Wettbewerbssysteme zu schwer oder zu gro\u00df sind. Eingesetzt unter anderem bei HWACHEON Hi-Tech 450BL YMC f\u00fcr gro\u00dfe Zylinder auf Europaletten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Nachr\u00fcstung bestehender Drehmaschinen ohne Herstellerbindung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Universelle Schnittstellen f\u00fcr alle Steuerungstypen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der SherpaLoader\u00ae ist herstellerunabh\u00e4ngig und l\u00e4sst sich an alle g\u00e4ngigen Drehmaschinensteuerungen anbinden. Neuere Maschinen werden \u00fcber Profibus, Profinet oder Ethernet\/IP angeschlossen. Bei \u00e4lteren Maschinen ohne digitale Feldbusschnittstelle erfolgt die Kommunikation \u00fcber freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte \u2013 ohne Eingriffe in die bestehende Steuerungssoftware.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Anbindung \u00e4lterer Maschinen ohne Feldbusschnittstelle<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Viele Drehmaschinen aus den 1990ern und fr\u00fchen 2000ern verf\u00fcgen \u00fcber keine moderne Kommunikationsschnittstelle. Das schlie\u00dft sie von der Automation nicht aus. \u00dcber freie M-Funktionen l\u00e4sst sich ein einfaches Start\/Stopp-Signal zwischen Maschine und Roboter \u00fcbermitteln \u2013 ausreichend f\u00fcr einen vollst\u00e4ndig automatisierten Beladezyklus. Eine Steuerungsnachr\u00fcstung ist nicht erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Drehmaschinen ohne Automationsvorbereitung automatisieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Viele Drehmaschinen wurden nicht mit Blick auf Automation konzipiert \u2013 keine automatische T\u00fcr\u00f6ffnung, keine Roboterschnittstelle. In den meisten F\u00e4llen lassen sich diese Voraussetzungen nachr\u00fcsten. Ein automatischer T\u00fcr\u00f6ffner kann extern angebaut werden. Die Schnittstelle zur Steuerung wird \u00fcber vorhandene Signalwege realisiert. SHERPA pr\u00fcft die Voraussetzungen im Rahmen einer individuellen Anforderungsanalyse.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Bew\u00e4hrte Automation: Referenzen an realen Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Alle folgenden Installationen sind mit Referenzvideos auf der Videoseite dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>OKUMA \u2013 Drehmaschinen mit OSP-Steuerung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/okuma\">OKUMA<\/a> LB3000 EX III mit OSP-P500L-Steuerung und Dreibackenfutter wurde mit dem SherpaLoader\u00ae automatisiert \u2013 Beladung \u00fcber Hauptspindel. Weitere OKUMA-Referenz: LB3000 EX mit zylindrischen S\u00e4geabschnitten auf Tischwagen. Herstellerspezifische Details auf der OKUMA-Seite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>MAZAK QuickTurn und Integrex \u2013 Drehen und Dreh-Fr\u00e4sen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>F\u00fcr MAZAK dokumentiert: QuickTurn 200 MSY (Rundstabzuschnitte, SpaceBox), QuickTurn 250M (zylindrische Teile, SpaceBox), QuickTurn 200MS, QuickTurn250 MY (Wellen, Europaletten), Integrex 200-II SY (Zylinder, SpaceBox) und Integrex i-400 ST (Zylinder, Tischwagen). Herstellerspezifische Details auf der MAZAK-Seite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>DMG Mori CTX und CLX \u2013 Beladung von Zylindern, Ringen und Wellen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>F\u00fcr DMG Mori dokumentiert: CTX beta 800 (Gussteile, SpaceBox), CTX beta 1250 TC (Gussteile, Tischwagen sowie Wellen, Europaletten), CLX 350 (Ringe, SpaceBox), CTX800 beta (gro\u00dfe Zylinder, Europaletten). Herstellerspezifische Details auf der DMG Mori-Seite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Weitere Installationen an HAAS, HWACHEON, DN Solutions und mehr<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>HAAS ST-25Y (Kunststoffteile, Europaletten), HWACHEON Hi-Tech 450BL YMC (gro\u00dfe Zylinder, Europaletten), DN Solutions PUMA GT3100 LM (Backenfutter, Paletten), GILDEMEISTER CTX 420 linear (Ringe, SpaceBox), GILDEMEISTER CTX 400 (gestapelte S\u00e4geabschnitte, Europaletten), DOOSAN Puma 2600S (gro\u00dfe Zylinder, Europaletten), DOOSAN Puma TL 2400 LM (Wellen, Europaletten), MORI SEIKI NL2000 (Gussteile, Tischwagen), MORI SEIKI SL-400 und SL-250 (zylindrische Teile, Tischwagen). Alle Installationen in der Video\u00fcbersicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Erweiterungsmodule f\u00fcr komplexe Drehprozesse<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Komplettbearbeitung durch automatisches Wenden f\u00fcr OP2<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Eine integrierte Wendestation erm\u00f6glicht die automatisierte \u00dcbergabe des Werkst\u00fccks f\u00fcr die R\u00fcckseitenbearbeitung in der zweiten Operation. Das schafft die Grundlage f\u00fcr Komplettbearbeitung ohne manuellen Eingriff zwischen den Operationen \u2013 auch an Drehmaschinen ohne Gegenspindel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Qualit\u00e4tssicherung: Messen im Entladeprozess<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein in den Entladeprozess integriertes Koordinatenmessger\u00e4t erm\u00f6glicht die Zwischenpr\u00fcfung direkt nach der Bearbeitung. Ma\u00dfabweichungen werden erkannt, bevor das Teil zur n\u00e4chsten Operation wandert. Das sichert konstante Qualit\u00e4t \u00fcber lange mannlose Laufzeiten \u2013 besonders wichtig bei Nacht- und Wochenendproduktion.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Abstechen: Mehrere Teile aus einem Rohling<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das Abstechmodul erm\u00f6glicht die Fertigung mehrerer Teile aus einem Rohling in einem automatisierten Zyklus. Der Roboter legt den Rohling ein, die Maschine fertigt und sticht ab, der Roboter entnimmt das Fertigteil und legt den Restling f\u00fcr den n\u00e4chsten Zyklus erneut ein. Das erh\u00f6ht die Materialausnutzung und verl\u00e4ngert die autonome Laufzeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Wirtschaftlichkeit: Was die Automation einer Drehmaschine bringt<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Amortisation unter 12 Monaten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Investition in einen SherpaLoader\u00ae T-Serie amortisiert sich in der Regel innerhalb von zw\u00f6lf Monaten. Entscheidend ist die konsequente Nutzung der automatisierten Kapazit\u00e4ten au\u00dferhalb der Regelarbeitszeit. SHERPA erstellt im Rahmen der Beratung eine individuelle ROI-Berechnung auf Basis der konkreten Produktionssituation.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Fallbeispiel: Liefertreue gesteigert durch autonome Wochenendproduktion<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bei CNC-Fertigungstechnik Liebl werden Eilauftr\u00e4ge und Serienproduktionen durch den SherpaLoader\u00ae nachts und am Wochenende automatisiert bearbeitet. 60 Stunden autonome Fertigung pro Woche ohne zus\u00e4tzliches Personal \u2013 mit direktem Effekt auf Liefertreue und Kapazit\u00e4tsplanung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Fallbeispiel: Umsatz verdoppelt durch verl\u00e4ngerte Maschinenlaufzeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bei SCH\u00d6BEL CNC-Fr\u00e4stechnik stieg die t\u00e4gliche Spindelzeit von 6 auf \u00fcber 20 Stunden. Die Maschine l\u00e4uft seither auch an Wochenenden ohne zus\u00e4tzlichen Personaleinsatz. Der Umsatz der Anlage konnte damit mehr als verdoppelt werden. Alle Kundenreferenzen in der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/kundenberichte\">\u00dcbersicht aller Kundenerfolge<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>H\u00e4ufige Fragen zur Drehmaschinen-Automation<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Welche Werkst\u00fcckgeometrien lassen sich automatisch beschicken?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das Spektrum ist breit: Zylinder, Ringe, Buchsen, Flansche, Wellen, Gussteile und S\u00e4geabschnitte \u2013 nahezu alle rotationssymmetrischen und zylindrischen Rohteile lassen sich mit dem SherpaLoader\u00ae T-Serie handhaben. Das 3D-Kamerasystem kommt mit unregelm\u00e4\u00dfig abgelegten Teilen zurecht, solange die Greifgeometrie ausreichend definiert ist. Bei sehr unregelm\u00e4\u00dfigen Gussteilen kann eine Ausrichtstation vorgeschaltet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Kann ich Wellen und Futterteile mit demselben System handhaben?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ja \u2013 mit angepassten Greifersystemen lassen sich innerhalb einer Installation verschiedene Werkst\u00fccktypen handhaben. Der Serienwechsel dauert unter f\u00fcnf Minuten. F\u00fcr die \u00dcbergabe langer Wellen kann eine Seitengreifstation in den Prozess integriert werden, die das Werkst\u00fcck von axialer auf radiale Griffposition umpositioniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Beeinflusst die Nachr\u00fcstung die Maschinengarantie?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Da der SherpaLoader\u00ae extern an die Maschine angebunden wird und keine Eingriffe in die Maschinenstruktur oder die Original-Steuerung voraussetzt, bleibt die Herstellergarantie in der Regel unber\u00fchrt. F\u00fcr die konkrete Maschine kl\u00e4rt das SHERPA-Team das im Rahmen der Beratung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Wie lange dauert die Installation?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die schnellste dokumentierte Installation eines SherpaLoader\u00ae \u2013 inklusive Aufstellung, Maschinenanbindung und Schulung \u2013 dauerte drei Tage. SHERPA koordiniert den Ablauf so, dass die Produktionsunterbrechung minimal bleibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Beratung und n\u00e4chste Schritte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Anforderungen unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb: Welche Drehmaschine, welche Werkst\u00fccke, welche Losgr\u00f6\u00dfen, wie viel Platz. Am Anfang steht eine individuelle Anforderungsanalyse durch das SHERPA-Team \u2013 mit konkreter ROI-Berechnung.<br>Alle Referenzinstallationen an realen Drehmaschinen zeigt die Videoseite \u2013 filterbar nach Hersteller, Werkst\u00fccktyp und Bereitstellungskonzept. Herstellerspezifische Details finden Sie auf den Seiten f\u00fcr OKUMA, MAZAK, DMG Mori und HAAS.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine CNC-Drehmaschine, die auf einen Bediener wartet, dreht nicht. In der klassischen Einschichtfertigung steht eine Drehmaschine mehr als 16 Stunden t\u00e4glich still \u2013 N\u00e4chte, Wochenenden, Pausenzeiten. Dabei ist die Beladung einer Drehmaschine eine der repetitivsten T\u00e4tigkeiten in der Zerspanung: Rohteil greifen, in das Spannfutter einsetzen, Spannung ausl\u00f6sen, nach dem Zyklus entnehmen. Immer wieder, den ganzen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18496","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18496"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18496\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18539,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18496\/revisions\/18539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}