{"id":18541,"date":"2026-07-28T12:27:39","date_gmt":"2026-07-28T10:27:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/?p=18541"},"modified":"2026-07-28T12:45:43","modified_gmt":"2026-07-28T10:45:43","slug":"cnc-kleinserie-automatisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/cnc-kleinserie-automatisieren\/","title":{"rendered":"CNC-Kleinserie automatisieren: Flexible Roboterl\u00f6sung f\u00fcr High-Mix-Low-Volume-Fertigung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer in der Lohnfertigung arbeitet, kennt die Situation: Heute zehn St\u00fcck Flansche, morgen f\u00fcnfzig Buchsen, \u00fcbermorgen drei Prototypen. Das Teilespektrum wechselt t\u00e4glich, die Losgr\u00f6\u00dfen sind klein, und trotzdem soll die Maschine m\u00f6glichst viele Stunden laufen. Klassische Automation \u2013 ausgelegt auf stabile Serien und gleichbleibende Teile \u2013 passt dazu nicht.<br><br>Dieser Artikel zeigt, warum kameragesteuerte Beladeroboter speziell f\u00fcr die Kleinserie und High-Mix-Low-Volume-Fertigung geeignet sind, was das konkret f\u00fcr R\u00fcstzeiten und Wirtschaftlichkeit bedeutet \u2013 und welche Betriebe davon profitieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Vorurteil: Automation lohnt sich erst ab gro\u00dfen St\u00fcckzahlen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Warum klassische Automation in der Kleinserie scheitert<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Traditionelle Beladesysteme arbeiten mit festen Vorrichtungen: Rasterplatten, Trays oder Inlays, in die Werkst\u00fccke exakt einsortiert werden m\u00fcssen. Der Roboter f\u00e4hrt vordefinierte Koordinaten ab und greift die Teile an bekannten Positionen. Das funktioniert gut \u2013 solange immer dasselbe Teil l\u00e4uft.<br><br>Sobald die Serie wechselt, beginnt der Aufwand: neue Inlays einlegen, Positionen neu einmessen, Greifer tauschen, System neu einrichten. Bei einem Serienwechsel alle paar Stunden summiert sich dieser Aufwand schnell zu mehr Zeit, als die Automation einspart. Das Ergebnis: Der Beladeroboter steht still, w\u00e4hrend der Bediener umr\u00fcstet \u2013 und die Wirtschaftlichkeit leidet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Was sich ver\u00e4ndert hat: Kameragesteuerte Systeme ohne Vorrichtungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Kameragesteuerte Beladeroboter l\u00f6sen dieses Problem grundlegend anders. Statt Werkst\u00fccke in feste Positionen zu sortieren, erfasst ein 3D-Kamerasystem die tats\u00e4chliche Lage jedes Teils im Bereitstellungsbereich. Der Roboter sieht, wo die Teile liegen \u2013 und greift entsprechend zu. Rasterplatten, Inlays und werkst\u00fcckspezifische Vorrichtungen entfallen vollst\u00e4ndig.<br><br>Das SherpaVision\u00ae-System des SherpaLoader\u00ae arbeitet nach diesem Prinzip: Ein Laserscanner erzeugt eine dreidimensionale Punktwolke des Bereitstellungsbereichs, die Software analysiert die Daten und berechnet die optimale Greifposition. Rohteile k\u00f6nnen einfach in die SpaceBox oder auf einen Tischwagen gelegt werden \u2013 ohne Einsortieren, ohne Schablone. Mehr zum Funktionsprinzip auf der Seite <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/so-funktioniert-es\">So funktioniert&#8217;s<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Ab welcher Losgr\u00f6\u00dfe lohnt sich Automation wirklich?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die entscheidende Kennzahl ist nicht die Losgr\u00f6\u00dfe, sondern die Maschinenlaufzeit. Solange eine Serie lang genug ist, dass die Maschine mindestens eine Stunde ohne manuellen Eingriff l\u00e4uft, rechnet sich ein Beladeroboter. Das gilt auch bei Losgr\u00f6\u00dfen von zehn oder zwanzig St\u00fcck \u2013 wenn der Serienwechsel schnell geht.<br><br>Bei einem kameragesteuerten System mit unter 5 Minuten Umr\u00fcstzeit kann eine Maschine t\u00e4glich mehrere verschiedene Serien automatisiert abarbeiten. Die Summe dieser Stunden \u00fcber Nacht und am Wochenende ergibt die wirtschaftliche Grundlage \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob einzelne Serien gro\u00df oder klein sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Was High-Mix-Low-Volume-Fertigung konkret bedeutet<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Lohnfertiger und Auftragsfertiger: Das typische Teilespektrum<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ein typischer Lohnfertigungsbetrieb bearbeitet nicht ein Produkt in gro\u00dfen Mengen, sondern viele verschiedene Teile f\u00fcr unterschiedliche Kunden. Flansche, Buchsen, Wellen, Geh\u00e4useteile, Halterungen \u2013 jeder Auftrag bringt andere Geometrien, andere Werkstoffe, andere St\u00fcckzahlen. Das Teilespektrum ist breit, die Losgr\u00f6\u00dfen sind klein, und der Terminkalender l\u00e4sst wenig Spielraum.<br><br>Genau dieses Umfeld stellt die h\u00f6chsten Anforderungen an Flexibilit\u00e4t. Ein Automationssystem muss mit dieser Vielfalt umgehen k\u00f6nnen, ohne f\u00fcr jedes neue Teil eine aufwendige Einrichtung zu erfordern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Problem mit wechselnden Serien und langen R\u00fcstzeiten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In der Kleinserienfertigung ist die R\u00fcstzeit ein kritischer Faktor. Wenn das Einrichten eines neuen Auftrags l\u00e4nger dauert als die eigentliche Bearbeitung, ist jede Form von Automation unwirtschaftlich. Viele Betriebe haben deshalb gar nicht erst \u00fcber Automation nachgedacht \u2013 oder schlechte Erfahrungen mit Systemen gemacht, die f\u00fcr ihre Situation nicht geeignet waren.<br><br>Der Unterschied liegt im Bereitstellungskonzept: Systeme, die Werkst\u00fccke in festen Positionen erwarten, sind in der Kleinserie strukturell benachteiligt. Kameragesteuerte Systeme ohne Vorrichtungen sind es nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Fachkr\u00e4ftemangel als Verst\u00e4rker des Problems<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Viele Lohnfertigungsbetriebe sind nicht nur mit wechselnden Serien konfrontiert, sondern gleichzeitig mit Personalmangel. Qualifizierte Zerspaner sind schwer zu finden und teuer. Wenn ein Facharbeiter seine Arbeitszeit damit verbringt, Rohteile einzulegen und Fertigteile zu entnehmen, fehlt diese Kapazit\u00e4t f\u00fcr anspruchsvollere Aufgaben \u2013 Qualit\u00e4tspr\u00fcfung, Programmierung, Kundenbetreuung.<br><br><a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/beladeroboter\">Automatisierte Maschinenbeschickung<\/a> l\u00f6st dieses Problem direkt: Die Maschine versorgt sich selbst, der Mitarbeiter \u00fcbernimmt die wertsch\u00f6pfenden T\u00e4tigkeiten. Bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/arbeitsprozesse-optimiert-fuer-effizienteren-personaleinsatz\">ROLEC<\/a> wurden durch den SherpaLoader\u00ae zeitintensive Routinet\u00e4tigkeiten wie Reinigen, Registrieren und Neubest\u00fccken automatisiert \u2013 die Fachkr\u00e4fte wurden f\u00fcr andere Aufgaben freigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Warum kameragesteuerte Automation f\u00fcr die Kleinserie besser geeignet ist<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Tray-basierte Systeme: Aufwand beim Serienwechsel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Tray- und Inlay-basierte Beladesysteme haben ihre Berechtigung bei stabilen Teilespektren. Ihr struktureller Nachteil in der Kleinserie: F\u00fcr jeden Serienwechsel m\u00fcssen die Trays manuell mit Rohteilen best\u00fcckt und in definierten Positionen ausgerichtet werden. Je nach System und Teilegr\u00f6\u00dfe dauert das 15 bis 30 Minuten \u2013 Zeit, in der die Maschine stillsteht.<br><br>Bei mehreren Serienwechseln pro Schicht summiert sich dieser Aufwand auf mehrere Stunden t\u00e4glich. Der Beladeroboter spart Maschinenstillstand an einer Stelle, erzeugt ihn aber an anderer Stelle durch die R\u00fcstarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>3D-Kameraerkennung: Teile frei ablegen, Roboter findet sie<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Das SherpaVision\u00ae-System des SherpaLoader\u00ae kommt ohne Trays, Inlays oder Rasterplatten aus. Rohteile werden einfach in den Bereitstellungsbereich gelegt \u2013 in die SpaceBox, auf einen Tischwagen oder auf eine Palette. Die 3D-Kamera erfasst jede Position und Orientierung individuell. Der Roboter greift die Teile nacheinander ab, angepasst an die tats\u00e4chliche Lage jedes einzelnen Werkst\u00fccks.<br><br>Das bedeutet: Es gibt keinen manuellen Einsortierschritt vor der automatisierten Produktion. Die Vorbereitung beschr\u00e4nkt sich auf das Bereitstellen der Rohteile \u2013 so wie man es auch beim manuellen Beladen tun w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Umr\u00fcstung in unter 5 Minuten \u2013 auch bei Losgr\u00f6\u00dfe 1<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Wenn eine Serie abgearbeitet ist und die n\u00e4chste beginnt, dauert der Wechsel am SherpaLoader\u00ae weniger als f\u00fcnf Minuten. Es m\u00fcssen keine Vorrichtungen getauscht, keine Positionen neu eingemessen und keine Inlays umgebaut werden. Der Bediener gibt die neue Werkst\u00fcckgeometrie \u00fcber die intuitive Dialogsteuerung am 17&#8243;-Touchdisplay ein \u2013 den Rest erledigt das System.<br><br>Diese kurze Umr\u00fcstzeit ist der entscheidende Hebel f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit in der Kleinserie. Mehrere Serien pro Schicht sind problemlos automatisierbar \u2013 auch bei sehr kleinen Losgr\u00f6\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Materialbereitstellung f\u00fcr wechselnde Serien<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>SpaceBox f\u00fcr gemischte Rohteile ohne Einsortieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die SpaceBox ist das Bereitstellungskonzept, das am besten zur Kleinserienfertigung passt. Rohteile werden ohne feste Ordnung in die Schubladen gelegt \u2013 die Kamera erkennt, wo jedes Teil liegt. Die SpaceBox bietet bis zu 6 m\u00b2 Bereitstellungsfl\u00e4che auf nur 1 m\u00b2 Stellfl\u00e4che durch \u00fcbereinander gestapelte Schubladen. F\u00fcr Betriebe mit wenig Platz ist das ein erheblicher Vorteil.<br><br>Besonders geeignet f\u00fcr quaderf\u00f6rmige Rohteile, Stahlzuschnitte, Aluminiumbl\u00f6cke und Gussteile. Eingesetzt unter anderem bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/hermle\">HERMLE<\/a> C42U f\u00fcr Kunststoffteile, <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/mazak\">MAZAK<\/a> VCN-530C f\u00fcr ges\u00e4gte Quader und <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/haas\">HAAS<\/a> VF-3 f\u00fcr empfindliche Geh\u00e4useteile.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Tischwagen f\u00fcr schnellen Serienwechsel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Tischwagen bieten die schnellste L\u00f6sung f\u00fcr den Serienwechsel: Ein vorbereiteter Wagen mit den Rohteilen der n\u00e4chsten Serie wird bereitgestellt, sobald die aktuelle Serie abgearbeitet ist. Die Vorbereitung kann abseits der Maschine erfolgen, w\u00e4hrend der Roboter noch produziert.<br><br>F\u00fcr Betriebe mit sehr h\u00e4ufigen Serienwechseln und kleinen St\u00fcckzahlen ist der Tischwagen oft die praktischste L\u00f6sung. Referenzen: <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/hurco\">HURCO<\/a> VMX30Ui und HERMLE C20U.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Kombination verschiedener Bereitstellungskonzepte im Lohnfertigungsbetrieb<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In der Praxis kombinieren viele Lohnfertigungsbetriebe verschiedene Bereitstellungskonzepte je nach Teilegr\u00f6\u00dfe und Seriengr\u00f6\u00dfe. Kleine Teile in der SpaceBox, schwere Teile auf Europaletten, Prototypen und Einzelst\u00fccke auf dem Tischwagen. Der SherpaLoader\u00ae unterst\u00fctzt alle drei Konzepte und kann im laufenden Betrieb zwischen ihnen gewechselt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Was der SherpaLoader\u00ae in der Kleinserie konkret leistet<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Kein Nullpunktspannsystem erforderlich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Viele Automatisierungsl\u00f6sungen setzen ein Nullpunktspannsystem voraus \u2013 eine Investition, die f\u00fcr viele KMU-Lohnfertiger schwer zu rechtfertigen ist, besonders wenn das Teilespektrum stark wechselt. Der SherpaLoader\u00ae kommt ohne diese Voraussetzung aus. Rohteile werden direkt in den vorhandenen Maschinenschraubstock oder das Spannfutter eingelegt. Die Investition in die Automation steht damit auf einer schmaleren Kostenbasis.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Keine herstellerspezifische Schnittstelle n\u00f6tig<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Im Lohnfertigungsbetrieb stehen oft Maschinen verschiedener Hersteller und Generationen nebeneinander. Der SherpaLoader\u00ae l\u00e4sst sich an alle g\u00e4ngigen Steuerungstypen anbinden \u2013 neue Maschinen per Profibus, Profinet oder Ethernet\/IP, \u00e4ltere Maschinen \u00fcber freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte. Eine herstellerspezifische Automationsvorbereitung ist nicht erforderlich. Die vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht kompatibler Maschinen findet sich auf den jeweiligen Herstellerseiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Bedienung ohne Roboterprogrammierkenntnisse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Spezialisiertes Roboterprogrammierpersonal steht in der Lohnfertigung selten zur Verf\u00fcgung. Die Dialogsteuerung des SherpaLoader\u00ae ist darauf ausgelegt, dass vorhandenes Bedienpersonal nach kurzer Einweisung selbstst\u00e4ndig arbeiten kann. Die schnellste dokumentierte Installation inklusive Schulung dauerte drei Tage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Wirtschaftlichkeit in der Kleinserie: Die entscheidenden Hebel<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Nicht die Losgr\u00f6\u00dfe entscheidet \u2013 sondern die Maschinenlaufzeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der wirtschaftliche Nutzen eines Beladeroboters ergibt sich nicht aus der Gr\u00f6\u00dfe einzelner Serien, sondern aus der Summe der zus\u00e4tzlichen Maschinenstunden \u00fcber den Tag. Eine Maschine, die dank Automation statt acht Stunden sechzehn oder zwanzig Stunden t\u00e4glich produziert, verdoppelt oder verdreifacht ihre Ausbringung \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie dabei zwei gro\u00dfe oder zwanzig kleine Serien abarbeitet.<br><br>Der entscheidende Hebel sind die Stunden au\u00dferhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeiten: abends, nachts, am Wochenende. Dort entstehen zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten ohne zus\u00e4tzliche Personalkosten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Mannlose Nacht- und Wochenendproduktion als Haupthebel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Eine Fr\u00e4smaschine, die freitagabend vorbereitet wird und bis montagmorgen durchl\u00e4uft, gewinnt bis zu 60 zus\u00e4tzliche Produktionsstunden pro Woche \u2013 ohne Nachtschichtzuschl\u00e4ge, ohne Wochenendarbeit. Voraussetzung ist ein ausreichend gro\u00dfer Werkst\u00fcckvorrat im Bereitstellungsbereich. Je nach Teilegr\u00f6\u00dfe und Bearbeitungszeit reicht eine F\u00fcllung der SpaceBox f\u00fcr mehrere Stunden bis zu einem vollen Wochenende.<br><br>Bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/liefertreue-gesteigert-ohne-zusatzliche-facharbeiter\">CNC-Fertigungstechnik Liebl<\/a> werden Eilauftr\u00e4ge und Serienproduktionen durch den SherpaLoader\u00ae nachts und am Wochenende automatisiert bearbeitet. Das Ergebnis: 60 Stunden autonome Fertigung pro Woche ohne zus\u00e4tzliches Personal, mit direktem Effekt auf Liefertreue und Kapazit\u00e4tsplanung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Amortisation unter 12 Monaten \u2013 auch bei kleinen Serien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Investition in einen SherpaLoader\u00ae amortisiert sich in der Regel innerhalb von zw\u00f6lf Monaten \u2013 auch in Lohnfertigungsbetrieben mit kleinen Losgr\u00f6\u00dfen. Entscheidend ist nicht die Auftragsgr\u00f6\u00dfe, sondern die konsequente Nutzung der automatisierten Kapazit\u00e4ten au\u00dferhalb der Regelarbeitszeit. Im Rahmen der Beratung erstellt SHERPA eine individuelle ROI-Berechnung auf Basis der tats\u00e4chlichen Produktionssituation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Praxisbeispiele: Lohnfertiger mit SherpaLoader\u00ae<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>ROLEC: Fachkr\u00e4fte freisetzen durch automatisierte Routinet\u00e4tigkeiten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>ROLEC hat mit dem SherpaLoader\u00ae M25 zeitintensive manuelle Eingriffe automatisiert \u2013 Reinigen, Registrieren und Neubest\u00fccken. Das Ergebnis: Stillstandszeiten sinken, die Spindelzeit steigt, und qualifizierte Mitarbeiter k\u00f6nnen sich auf Aufgaben konzentrieren, die ihr Fachwissen wirklich erfordern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Liebl: 60 Stunden autonome Fertigung pro Woche<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>CNC-Fertigungstechnik Liebl produziert durch den SherpaLoader\u00ae auch nachts und an Wochenenden ohne Personalaufwand. Eilauftr\u00e4ge werden autonom abgearbeitet, die Liefertreue hat sich erheblich verbessert. Der Betrieb gewinnt die Kapazit\u00e4t einer weiteren Schicht \u2013 ohne eine weitere Schicht zu fahren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Sch\u00f6bel: Umsatz verdoppelt durch verl\u00e4ngerte Maschinenlaufzeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Bei <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/casestudy\/taeglich-14-spindelstunden-mehr-laufzeit\">SCH\u00d6BEL CNC-Fr\u00e4stechnik<\/a> stieg die t\u00e4gliche Spindelzeit von 6 auf \u00fcber 20 Stunden. Die Maschine l\u00e4uft seither auch an Wochenenden ohne zus\u00e4tzlichen Personaleinsatz. Der Umsatz der Anlage konnte damit mehr als verdoppelt werden. Weitere Kundenberichte finden Sie in der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/kundenberichte\">\u00dcbersicht aller Kundenerfolge<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>F\u00fcr welche Betriebe eignet sich kameragesteuerte Kleinserie-Automation?<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Lohnfertiger mit t\u00e4glich wechselndem Teilespektrum<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Der SherpaLoader\u00ae ist besonders geeignet f\u00fcr Betriebe, deren Teilespektrum sich h\u00e4ufig \u00e4ndert und deren Losgr\u00f6\u00dfen selten dreistellig werden. Die Kombination aus 3D-Kameraerkennung, kurzen Umr\u00fcstzeiten und flexiblen Bereitstellungskonzepten macht ihn zum passenden System f\u00fcr genau diese Situation. Alle g\u00e4ngigen Maschinentypen werden unterst\u00fctzt \u2013 <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/bearbeitungszentrum-automatisieren\">Fr\u00e4smaschinen<\/a> ebenso wie <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/automatisierung-drehmaschine\">Drehmaschinen<\/a>, von <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/dmg-mori\">DMG Mori<\/a> \u00fcber HAAS bis Hermle.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Einzelteil- und Prototypenfertiger<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Auch Betriebe, die regelm\u00e4\u00dfig Einzelteile oder Prototypen fertigen, profitieren von kameragest\u00fctzter Automation. Der Serienwechsel dauert unter f\u00fcnf Minuten, und die Kamera kommt mit nahezu jeder Werkst\u00fcckgeometrie zurecht. F\u00fcr Prototypen, bei denen kein zweites identisches Teil existiert, entf\u00e4llt die Einrichtung werkst\u00fcckspezifischer Vorrichtungen vollst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Betriebe mit Fachkr\u00e4ftemangel und ungenutzten Nachtstunden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Wer nicht genug Personal hat, um eine zweite oder dritte Schicht zu besetzen, hat in der Nacht- und Wochenendproduktion ungenutzte Kapazit\u00e4ten. Ein Beladeroboter erschlie\u00dft genau diese Kapazit\u00e4ten \u2013 ohne zus\u00e4tzliches Personal. Die Maschine produziert, w\u00e4hrend das Team feierhat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>H\u00e4ufige Fragen zur Kleinserie-Automation<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Funktioniert das auch bei Losgr\u00f6\u00dfe 1?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ja \u2013 sofern die Bearbeitungszeit ausreichend lang ist, damit der Einrichtaufwand im Verh\u00e4ltnis steht. Bei sehr kurzen Zykluszeiten unter einer Minute ist die Wirtschaftlichkeit bei Losgr\u00f6\u00dfe 1 kritisch zu pr\u00fcfen. F\u00fcr Zykluszeiten ab f\u00fcnf bis zehn Minuten ist auch Losgr\u00f6\u00dfe 1 automatisierbar. Die Beratung kl\u00e4rt das anhand der konkreten Situation.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Wie schnell ist der Serienwechsel wirklich?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Unter f\u00fcnf Minuten \u2013 das ist der dokumentierte Wert f\u00fcr den Wechsel auf ein neues Werkst\u00fcck. Der Bediener gibt die neue Geometrie \u00fcber die Dialogsteuerung ein, legt die Rohteile in den Bereitstellungsbereich und startet den Zyklus. Greifer- oder Vorrichtungswechsel sind in der Regel nicht n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br>Was passiert wenn die Maschine nachts einen Fehler meldet?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Moderne Beladeroboter \u00fcberwachen den Prozess kontinuierlich. Bei einer St\u00f6rung \u2013 Werkst\u00fcck nicht erkannt, Maschine meldet Alarm \u2013 wird der Zyklus sicher unterbrochen und eine Benachrichtigung ausgel\u00f6st. Der Bediener kann per Fernzugriff den Status einsehen. Im Rahmen der Installation wird gemeinsam festgelegt, wie mit verschiedenen St\u00f6rungsszenarien umgegangen wird.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Beratung f\u00fcr Ihre Kleinserie-Automation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Die Anforderungen in der Kleinserienfertigung sind so unterschiedlich wie die Betriebe selbst. Welche Maschinen, welche Teile, welche Losgr\u00f6\u00dfen, wie viel Platz \u2013 all das beeinflusst, welche L\u00f6sung am besten passt.<br><br>Am Anfang steht eine individuelle Anforderungsanalyse durch das SHERPA-Team. Daraus entsteht ein Automatisierungskonzept mit konkreter ROI-Berechnung. Alle Referenzen und dokumentierten Installationen finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/sherpa-videos\">Videoseite<\/a> \u2013 filterbar nach Hersteller, Maschinentyp und Bereitstellungskonzept.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in der Lohnfertigung arbeitet, kennt die Situation: Heute zehn St\u00fcck Flansche, morgen f\u00fcnfzig Buchsen, \u00fcbermorgen drei Prototypen. Das Teilespektrum wechselt t\u00e4glich, die Losgr\u00f6\u00dfen sind klein, und trotzdem soll die Maschine m\u00f6glichst viele Stunden laufen. Klassische Automation \u2013 ausgelegt auf stabile Serien und gleichbleibende Teile \u2013 passt dazu nicht. Dieser Artikel zeigt, warum kameragesteuerte Beladeroboter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18541","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18541","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18541"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18541\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18583,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18541\/revisions\/18583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18541"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18541"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18541"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}