{"id":8143,"date":"2026-01-22T14:01:05","date_gmt":"2026-01-22T13:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/?p=8143"},"modified":"2026-02-02T06:05:03","modified_gmt":"2026-02-02T05:05:03","slug":"automatisierung-drehmaschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/automatisierung-drehmaschine\/","title":{"rendered":"Automatisierung Drehmaschine: Roboterl\u00f6sungen f\u00fcr die Drehbearbeitung"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum eine Drehmaschine automatisieren?<\/h2>\n\n\n\n<p>Drehmaschinen sind das R\u00fcckgrat vieler Fertigungsbetriebe. Wellen, Buchsen, Flansche, Ringe \u2013 ein Gro\u00dfteil rotationssymmetrischer Bauteile entsteht auf der Drehmaschine. Entsprechend hoch ist der Auslastungsdruck.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein anderes Bild. Die Maschine wartet auf den Bediener, der gerade an einer anderen Anlage besch\u00e4ftigt ist. Sie steht still w\u00e4hrend der Mittagspause, nach Feierabend und am Wochenende. Von den theoretisch verf\u00fcgbaren 168 Stunden pro Woche nutzen viele Betriebe nur einen Bruchteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Automatisierung einer Drehmaschine \u00e4ndert dieses Verh\u00e4ltnis grundlegend. Ein Roboter \u00fcbernimmt das Be- und Entladen der Spindel, versorgt die Maschine kontinuierlich mit Rohteilen und entnimmt die Fertigteile. Die Produktion l\u00e4uft weiter \u2013 auch wenn kein Bediener vor Ort ist.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorteile der Automation von Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr Spindelstunden durch mannlose Fertigung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Spindelzeit entscheidet \u00fcber die Wirtschaftlichkeit einer Drehmaschine. Je mehr Stunden pro Tag die Spindel dreht, desto mehr Teile werden produziert und desto schneller amortisiert sich die Maschine.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Automation liegt die t\u00e4gliche Spindelzeit oft bei sechs bis acht Stunden \u2013 begrenzt durch Schichtzeiten und Personalverf\u00fcgbarkeit. Mit einem Beladeroboter verschiebt sich diese Grenze deutlich nach oben. Die Maschine produziert weiter, wenn die Mitarbeiter Feierabend machen. Sie l\u00e4uft durch die Nacht und am Wochenende. T\u00e4gliche Spindelzeiten von 16, 20 oder mehr Stunden werden erreichbar.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fachkr\u00e4fte entlasten und effizienter einsetzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das manuelle Be- und Entladen einer Drehmaschine ist monoton und k\u00f6rperlich belastend. Qualifizierte Dreher verbringen wertvolle Arbeitszeit damit, auf das Ende eines Bearbeitungszyklus zu warten, Fertigteile zu entnehmen und neue Rohteile in das Futter einzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer Automatisierung \u00fcbernimmt der Roboter diese Routine. Die Fachkr\u00e4fte konzentrieren sich stattdessen auf Qualit\u00e4tspr\u00fcfung, Prozessoptimierung und das Einfahren neuer Werkst\u00fccke. Ein Mitarbeiter kann mehrere automatisierte Maschinen betreuen \u2013 das entsch\u00e4rft den Personalmangel, ohne auf Erfahrung verzichten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Konstante Qualit\u00e4t durch pr\u00e4zises Werkst\u00fcckhandling<\/h3>\n\n\n\n<p>Beim manuellen Einlegen von Drehteilen entstehen kleine Variationen. Das Werkst\u00fcck sitzt nicht immer exakt gleich im Futter, der Spanndruck variiert je nach Bediener und Tagesform. Bei engen Toleranzen k\u00f6nnen sich diese Unterschiede auf das Bearbeitungsergebnis auswirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Roboter hingegen positioniert jedes Werkst\u00fcck mit derselben Genauigkeit. Die Einlegetiefe ist konstant, die Ausrichtung reproduzierbar. Das Ergebnis: weniger Ausschuss, gleichm\u00e4\u00dfigere Ma\u00dfe \u00fcber die gesamte Serie und stabilere Prozesse.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flexibilit\u00e4t bei kleinen und mittleren Losgr\u00f6\u00dfen<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein verbreitetes Vorurteil: Automatisierung lohnt sich nur f\u00fcr Gro\u00dfserien. Das Gegenteil ist der Fall. Moderne Systeme sind auf schnelle Werkst\u00fcckwechsel ausgelegt und erm\u00f6glichen wirtschaftliche Automation auch bei Losgr\u00f6\u00dfen von 10, 50 oder 100 Teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist die Umr\u00fcstzeit. Wenn der Wechsel zwischen zwei Werkst\u00fccktypen nur wenige Minuten dauert, rechnet sich die Automatisierung auch f\u00fcr kleinere Auftr\u00e4ge. Die Maschine produziert abends die eine Serie, nachts die n\u00e4chste \u2013 ohne dass jemand dazwischen eingreifen muss.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Automatisierungskonzepte f\u00fcr Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stangenlader vs. Roboterautomation<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Automatisierung von Drehmaschinen gibt es zwei grundlegend verschiedene Ans\u00e4tze. Stangenlader arbeiten mit Stangenmaterial: Eine Stange wird durch die hohle Spindel geschoben, das Werkst\u00fcck nach der Bearbeitung abgestochen, die Stange nachgeschoben. Dieses Konzept eignet sich f\u00fcr kleine bis mittlere Durchmesser und hohe St\u00fcckzahlen gleichartiger Teile.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Roboterautomation geht einen anderen Weg: Der Roboter handhabt einzelne Rohteile \u2013 S\u00e4geabschnitte, Gussteile, Schmiederohlinge oder vorbearbeitete Halbzeuge. Er entnimmt sie aus einem Bereitstellungsbereich, legt sie in das Futter ein und entnimmt nach der Bearbeitung das Fertigteil. Dieses Konzept ist flexibler bei wechselnden Teilen und Geometrien.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Ans\u00e4tze haben ihre Berechtigung. Die Wahl h\u00e4ngt vom Teilespektrum, den St\u00fcckzahlen und der vorhandenen Maschinenausstattung ab.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Systeme mit Drehtischen und Rasterplatten<\/h3>\n\n\n\n<p>Die meisten Automatisierungsl\u00f6sungen f\u00fcr Drehmaschinen arbeiten mit mechanischen Ordnungssystemen. Werkst\u00fccke werden in festen Positionen bereitgestellt \u2013 auf Drehtischen, in Rasterplatten oder Schubladen. Der Roboter f\u00e4hrt die vordefinierten Koordinaten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Systeme funktionieren zuverl\u00e4ssig bei gleichbleibenden Werkst\u00fccken. Die Teile m\u00fcssen allerdings exakt in ihre vorgesehenen Positionen einsortiert werden. F\u00fcr jede neue Geometrie braucht es angepasste Aufnahmen oder neue Greiferfinger. Der Umr\u00fcstaufwand steigt mit der Teilevielfalt.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kameragesteuerte Automation ohne Vorrichtungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein alternativer Ansatz verzichtet auf feste Werkst\u00fcckpositionen. Stattdessen erfasst ein 3D-Kamerasystem die Lage jedes einzelnen Werkst\u00fccks im Bereitstellungsbereich. Der Roboter sieht, wo die Teile liegen, und passt seine Greifbewegung entsprechend an.<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet: Werkst\u00fccke k\u00f6nnen ohne aufw\u00e4ndiges Einsortieren bereitgestellt werden. S\u00e4geabschnitte, Gussteile oder Schmiederohlinge werden einfach in den Erfassungsbereich gelegt. Die Kamera erkennt Position und Orientierung, der Roboter greift zu. Der Vorteil zeigt sich besonders bei h\u00e4ufigen Werkst\u00fcckwechseln \u2013 es entfallen Drehtische, Rasterplatten und andere werkst\u00fcckspezifische Vorrichtungen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SherpaLoader\u00ae T-Serie: Drehmaschinen kameragesteuert automatisieren<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3D-Werkst\u00fcckerkennung mit SherpaVision\u00ae<\/h3>\n\n\n\n<p>Den Kern des<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/produkte\/\"> SherpaLoader\u00ae<\/a> bildet das 3D-Kamera-Lasersystem SherpaVision\u00ae. Es erfasst Werkst\u00fccke dort, wo sie tats\u00e4chlich liegen \u2013 ohne Drehtische, ohne Rasterplatten, ohne mechanische Positionierhilfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Funktionsprinzip: Ein Laserscanner erzeugt eine dreidimensionale Punktwolke des Bereitstellungsbereichs. Die Software analysiert diese Daten, erkennt die Werkst\u00fccke anhand ihrer Geometrie und berechnet die optimale Greifposition. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Sekunden. Eine integrierte Schutzklappe sichert die optischen Komponenten vor Sp\u00e4nen und K\u00fchlschmierstoff. Mehr zum Funktionsprinzip unter<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/so-funktioniert-es\/\"> So funktioniert&#8217;s<\/a>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Umr\u00fcstung in unter 5 Minuten<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei wechselnden Auftr\u00e4gen z\u00e4hlt jede Minute Stillstand. Der SherpaLoader\u00ae ist auf kurze Umr\u00fcstzeiten ausgelegt: Ein Werkst\u00fcckwechsel dauert weniger als f\u00fcnf Minuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund liegt im Verzicht auf mechanische Vorrichtungen. Es m\u00fcssen keine Drehtische getauscht, keine Rasterplatten gewechselt und keine Greiferfinger umgebaut werden. Der Bediener gibt die neue Werkst\u00fcckgeometrie \u00fcber die Dialogsteuerung ein \u2013 den Rest erledigt das System automatisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bedienung erfolgt \u00fcber ein 17-Zoll-Touchdisplay mit intuitiver Benutzerf\u00fchrung. Komplexe Roboterprogrammierung ist nicht erforderlich. Auch Mitarbeiter ohne spezielle Vorkenntnisse k\u00f6nnen das System nach kurzer Einweisung bedienen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Traglastbereiche von 7 bis 225 kg<\/h3>\n\n\n\n<p>Die<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/produkte\/\"> T-Serie<\/a> des SherpaLoader\u00ae deckt das gesamte Spektrum der Drehbearbeitung ab. F\u00fcr Futterteile und kurze Wellen in der Feinwerk- oder Medizintechnik eignen sich die kompakten Modelle T7 und T12. Der T25 und T50 bewegen Teile bis 18 kg beziehungsweise 38 kg \u2013 passend f\u00fcr Zylinder, Buchsen oder Flansche aus Stahl.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwere Drehteile bis 73 kg \u00fcbernimmt der T88, f\u00fcr noch h\u00f6here Gewichte und lange Wellen ist der T225 ausgelegt. Damit lassen sich auch Werkst\u00fccke automatisieren, die f\u00fcr viele Wettbewerbssysteme zu schwer oder zu lang sind.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drehmaschinen verschiedener Hersteller automatisieren<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">DMG MORI Drehmaschinen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/dmg-mori\/\">DMG MORI Drehmaschinen<\/a> der Baureihen CTX, CLX und NLX lassen sich mit dem SherpaLoader\u00ae automatisieren. Die Anbindung erfolgt \u00fcber Profibus oder Profinet \u2013 eine direkte Kommunikation mit der Steuerung ist gew\u00e4hrleistet. Auch \u00e4ltere Modelle aus der Gildemeister \u00c4ra sind nachr\u00fcstbar, ebenso Dreh-Fr\u00e4szentren der NTX- und CTX TC-Serie.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MAZAK Drehmaschinen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/mazak\/\">MAZAK Drehmaschinen<\/a> der QuickTurn-Serie und Integrex-Baureihe lassen sich ohne Eingriff in die Mazatrol-Steuerung automatisieren. Der SherpaLoader\u00ae kommuniziert \u00fcber standardisierte Schnittstellen \u2013 eine Modifikation durch den Maschinenhersteller ist nicht erforderlich.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">OKUMA Drehmaschinen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/okuma\/\">OKUMA Drehmaschinen<\/a> der LB-Serie und Multus-Baureihe sind f\u00fcr die Automation mit dem SherpaLoader\u00ae geeignet. Die Integration erfolgt \u00fcber die OSP-Steuerung, bestehende Maschinenabl\u00e4ufe bleiben erhalten.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Hersteller<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Prinzip der universellen Schnittstellen gilt hersteller\u00fcbergreifend. Drehmaschinen von<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/haas\/\"> HAAS<\/a>, Hwacheon, Doosan (DN Solutions) und anderen Herstellern lassen sich ebenfalls mit dem SherpaLoader\u00ae automatisieren. Entscheidend ist nicht die Maschinenmarke, sondern die grunds\u00e4tzliche Eignung f\u00fcr eine Roboteranbindung.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Werkst\u00fcckbereitstellung f\u00fcr automatisierte Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">SpaceBox f\u00fcr chaotische Bereitstellung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die SpaceBox ist das zentrale Bereitstellungskonzept f\u00fcr kameragesteuerte Automation. Werkst\u00fccke werden ohne feste Ordnung in einem definierten Bereich abgelegt. Die 3D-Kamera erfasst die Position jedes einzelnen Teils und der Roboter greift sie nacheinander ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Konzept eignet sich besonders f\u00fcr zylindrische Rohteile wie S\u00e4geabschnitte oder Gussteile. Die Werkst\u00fccke k\u00f6nnen einfach in die SpaceBox gelegt werden \u2013 ohne zeitaufw\u00e4ndiges Einsortieren in Raster oder Drehtische.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tischwagen f\u00fcr Kleinserien<\/h3>\n\n\n\n<p>Tischwagen bieten eine mobile Alternative zur station\u00e4ren Werkst\u00fcckbereitstellung. Die Werkst\u00fccke werden auf fahrbaren Wagen vorbereitet und zum Roboter gebracht. Nach Abarbeitung eines Wagens wird dieser gegen einen neuen getauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese L\u00f6sung eignet sich f\u00fcr Betriebe mit h\u00e4ufig wechselnden Auftr\u00e4gen. Die Vorbereitung kann abseits der Maschine erfolgen, w\u00e4hrend die Produktion weiterl\u00e4uft.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Paletten f\u00fcr schwere Werkst\u00fccke<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr schwere Drehteile und gro\u00dfe Serien hat sich die Bereitstellung auf Europaletten bew\u00e4hrt. Die Teile werden gestapelt oder in Lagen angeordnet. Der Roboter arbeitet die Palette Schicht f\u00fcr Schicht ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine einzelne Palette kann je nach Werkst\u00fcckgewicht mehrere Stunden autonome Fertigung erm\u00f6glichen. Die Paletten lassen sich mit Gabelstapler oder Hubwagen transportieren \u2013 das vereinfacht die Logistik.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bestandsmaschinen nachr\u00fcsten<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Universelle Schnittstellen f\u00fcr alle Steuerungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Betriebe verf\u00fcgen \u00fcber einen gewachsenen Maschinenpark mit Steuerungen unterschiedlicher Hersteller und Generationen. Der SherpaLoader\u00ae ist auf universelle Kompatibilit\u00e4t ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuere Maschinen werden \u00fcber digitale Protokolle angebunden: Profibus, Profinet oder Ethernet\/IP. Bei \u00e4lteren Drehmaschinen ohne moderne Schnittstellen erfolgt die Anbindung \u00fcber freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte. Diese Methode funktioniert hersteller\u00fcbergreifend und erfordert keine Eingriffe in die bestehende Steuerungssoftware.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Integration ohne Maschinenmodifikation<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein h\u00e4ufiges Hindernis bei der Nachr\u00fcstung: Der Maschinenhersteller verlangt teure Umbauten oder herstellerspezifische Komponenten. Der SherpaLoader\u00ae arbeitet unabh\u00e4ngig von solchen Vorgaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Integration erfolgt ohne Modifikation der Maschinensteuerung. Auch Drehmaschinen ohne Drehdurchf\u00fchrung lassen sich automatisieren \u2013 ein elektrischer Spindelantrieb \u00fcbernimmt die drehmomentgenaue Steuerung des Anzugsmoments beim Spannen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wirtschaftlichkeit der Automation<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Amortisation innerhalb von 12 Monaten<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Investition in eine Automatisierung rechnet sich schneller als viele Betriebe erwarten. In der Regel amortisiert sich ein System innerhalb von 12 Monaten \u2013 vorausgesetzt, die gewonnene Maschinenkapazit\u00e4t wird tats\u00e4chlich genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rechnung ist einfach: Jede zus\u00e4tzliche Spindelstunde generiert Umsatz. Wenn eine Drehmaschine statt 8 Stunden k\u00fcnftig 16 oder 20 Stunden pro Tag l\u00e4uft, steigt die Ausbringung entsprechend. Eine individuelle ROI-Berechnung vor der Investition schafft Klarheit \u00fcber das wirtschaftliche Potenzial.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Produktivit\u00e4tssteigerung durch erweiterte Laufzeiten<\/h3>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Hebel liegt au\u00dferhalb der regul\u00e4ren Arbeitszeiten. Eine Drehmaschine, die nur w\u00e4hrend der Tagesschicht bedient wird, steht 16 Stunden am Tag still \u2013 und am Wochenende weitere 48 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer Automatisierung arbeitet die Maschine weiter, auch wenn kein Bediener vor Ort ist. In der Praxis berichten Anwender von Steigerungen der t\u00e4glichen Spindelzeit um 10, 14 oder mehr Stunden.<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/kundenberichte\/\"> Mehr dazu in unseren Kundenberichten<\/a>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00e4ufige Fragen zur Automation von Drehmaschinen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Drehmaschinen lassen sich automatisieren?<\/h3>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich nahezu jede Drehmaschine automatisieren \u2013 unabh\u00e4ngig von Hersteller, Baujahr oder Steuerungstyp. Entscheidend sind die Zug\u00e4nglichkeit des Arbeitsraums, die verf\u00fcgbaren Schnittstellen und die Art der Werkst\u00fcckspannung.<\/p>\n\n\n\n<p>Einspindler, Doppelspindler und Dreh-Fr\u00e4szentren sind gleicherma\u00dfen geeignet. Die universellen Schnittstellen des SherpaLoader\u00ae erm\u00f6glichen die Anbindung an Steuerungen von Siemens, Fanuc, Mazak, Okuma und anderen Herstellern.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sind Programmierkenntnisse erforderlich?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nein. Der SherpaLoader\u00ae ist auf einfache Bedienung ausgelegt. Die Einrichtung neuer Werkst\u00fccke erfolgt \u00fcber eine grafische Dialogsteuerung am Touchdisplay \u2013 ohne Programmiercode, ohne Robotersprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bediener gibt die relevanten Parameter ein: Werkst\u00fcckabmessungen, Greifpositionen, Einlegetiefe. Das System \u00fcbernimmt die Umsetzung automatisch. Auch Mitarbeiter ohne Erfahrung in der Roboterprogrammierung k\u00f6nnen nach kurzer Einweisung selbstst\u00e4ndig arbeiten.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie lange dauert die Installation?<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Installationsdauer h\u00e4ngt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Bei g\u00fcnstigen Voraussetzungen ist eine Inbetriebnahme inklusive Einweisung in wenigen Tagen m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schnellste dokumentierte Installation dauerte drei Tage: Aufstellung, Anbindung an die Maschine, Einrichtung des ersten Werkst\u00fccks und Schulung der Bediener. Die Maschine muss w\u00e4hrend der Installation nicht zwingend stillstehen \u2013 Vorarbeiten lassen sich oft in Randzeiten erledigen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beratung f\u00fcr Ihre Drehmaschine<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Anforderungsanalyse f\u00fcr Ihre Fertigung<\/h3>\n\n\n\n<p>Jede Fertigung ist anders. Werkst\u00fcckspektrum, Maschinenpark, Losgr\u00f6\u00dfen und Platzverh\u00e4ltnisse unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Am Anfang steht eine systematische Anforderungsanalyse.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Drehmaschinen sollen automatisiert werden? Welche Werkst\u00fccke laufen am h\u00e4ufigsten? Wie viel Platz steht zur Verf\u00fcgung? Aus diesen Informationen entsteht ein Automatisierungskonzept, das auf die konkreten Anforderungen zugeschnitten ist \u2013 inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Live-Demonstration an Ihrer Maschine<\/h3>\n\n\n\n<p>Technische Datenbl\u00e4tter vermitteln einen ersten Eindruck \u2013 aber nichts ersetzt den Blick auf das laufende System. Eine Live-Demonstration zeigt, wie die Automatisierung in der Praxis arbeitet: wie schnell die Werkst\u00fcckerkennung funktioniert, wie der Greifvorgang abl\u00e4uft, wie einfach die Bedienung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Idealerweise findet diese Demonstration direkt an der Maschine statt, die sp\u00e4ter automatisiert werden soll.<a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/kontakt\/\"> <\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.mafu-sherpa.com\/de\/kontakt\/\">Jetzt Kontakt aufnehmen<\/a>.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum eine Drehmaschine automatisieren? Drehmaschinen sind das R\u00fcckgrat vieler Fertigungsbetriebe. Wellen, Buchsen, Flansche, Ringe \u2013 ein Gro\u00dfteil rotationssymmetrischer Bauteile entsteht auf der Drehmaschine. Entsprechend hoch ist der Auslastungsdruck. In der Praxis zeigt sich jedoch oft ein anderes Bild. Die Maschine wartet auf den Bediener, der gerade an einer anderen Anlage besch\u00e4ftigt ist. 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