Der große Technologie-Vergleich ordnet die am Markt verfügbaren Systeme ein und stellt ihre Stärken und Schwächen offen gegenüber. Damit Sie vor der Investition wissen, welche Lösung zu Ihren Stückzahlen, Werkstücken und Zielen passt.
Die Frage ist selten, ob Automation die Kosten senkt. Die Frage ist, welches System zu Ihren Zielen passt.
Nach dem Programmende wartet die Maschine, bis jemand Zeit hat. Bei Schöbel CNC stand die Spindel des Bearbeitungszentrums täglich 18 Stunden still.
Quelle: Kundenbericht Schöbel Hermann CNC-Frästechnik GmbHZusätzliche Schichten scheitern nicht am Auftrag, sondern am Personal. In Gebesee fehlten 2023 bei 49,5 Prozent aller offenen Stellen qualifizierte Arbeitskräfte.
Quelle: Kundenbericht CNC-Fertigungstechnik LieblDIY-Aufbauten, Palettensysteme, Kamerasysteme, Hybridlösungen, humanoide Roboter: Jeder Anbieter verspricht das Passende. Ein neutraler Vergleich fehlt.
Genau diese Gegenüberstellung ist der Inhalt des LeitfadensPraxiswissen für Geschäftsführer und Betriebsleiter, ohne Roboterjargon und ohne Verkaufsprospekt.
Drei Seiten aus dem Leitfaden
Rohteile beliebig ablegen, Auftrag in der Dialogsteuerung auswählen, starten. Ohne Rasterplatten, ohne Roboterkenntnisse.
Heute betreuen unsere Mitarbeiter zwei zusätzliche Produktionsmaschinen. Aufgrund der kurzen Amortisationszeit haben wir dann gleich die zweite CNC-Automation von MAFU-SHERPA gekauft.
Matthias Rose Geschäftsführer ROLEC Gehäuse-Systeme
Personaleinsatz mehr als halbiertDie Automation hat unseren Umsatz auf der Anlage mehr als verdoppelt. Deshalb haben wir gerade in eine neue Bearbeitungsmaschine investiert. Und in einen zweiten SherpaLoader.
Johannes Seilbeck Geschäftsführer Schöbel Hermann CNC-Frästechnik
Spindelzeit von 6 auf über 20 StundenAm Standort Gebesee sind qualifizierte Maschinenbediener rar. Eine Steigerung der Liefertreue lässt sich deshalb nur mit Unterstützung durch einen Roboter erreichen.
Rene Liebl Inhaber CNC-Fertigungstechnik Liebl
Über 60 Stunden autonome LaufzeitGerade dann. Der SherpaLoader® erkennt die Rohteile über ein 3D-Kamera- und Lasersystem, statt sie über Rasterplatten oder Lademagazine zu positionieren. Die Teile werden beliebig auf der Materialbereitstellung abgelegt, auch gestapelt. Deshalb liegt die Umrüstzeit bei unter 5 Minuten, und ein Auftragswechsel kostet Sie keine Stunde Rüsterei. Bei Schöbel CNC beginnt die Automatisierung ab einer Losgröße von 10 Teilen.
Der SherpaLoader® arbeitet mit Dreh- und Fräsmaschinen aller gängigen Hersteller zusammen, unabhängig vom Alter der Maschine. Dazu zählen unter anderem DMG MORI, HERMLE, MAZAK, OKUMA und HAAS sowie über 40 weitere Fabrikate.
Bei Neumaschinen erfolgt die Anbindung über etablierte Industrieprotokolle wie Profibus, Profinet oder EtherNet/IP. Auch ältere Anlagen ohne native Roboterschnittstelle lassen sich zuverlässig automatisieren, in der Regel über potenzialfreie Kontakte, M-Funktionen oder gezielte mechanische Retrofits. Bei Schöbel CNC war das Bearbeitungszentrum in keiner Weise vorbereitet und wurde mit Türantrieb und Roboterschnittstelle nachgerüstet.
Ja. Anlagenbediener brauchen keine Roboterkenntnisse. Der Ablauf besteht aus drei Schritten: Rohteile bereitstellen, den Greifer auf die Bauteilgröße einstellen, in der Dialogsteuerung einen gespeicherten Auftrag auswählen oder neu anlegen und starten. Programmiert wird nichts.
Der wesentliche Hebel ist der Maschinenstundensatz. Bei manueller Beschickung verteilen sich die Fixkosten der Maschine und die vergleichsweise hohen Personalkosten auf eine begrenzte Spindellaufzeit innerhalb einer Schicht. Im automatisierten Mehrschichtbetrieb steigen die effektiven Spindelstunden um ein Vielfaches, während die Personalkosten für das reine Bestücken weitgehend entfallen.
Der Leitfaden nennt dazu zwei Größen: In der Lohnfertigung reduziert sich der Maschinenstundensatz durch eine gut ausgelastete Roboterzelle erfahrungsgemäß um etwa 30 bis 50 Prozent. Bei einer zusätzlichen mannlosen Laufzeit von rund 10 Stunden pro Tag wird je nach Teilemix und Stundensatz typischerweise eine Amortisation im Bereich von 9 bis 18 Monaten erreicht. Bei ROLEC lag der ROI durch die mannlose Nachtschicht bei unter zwei Jahren.
Der Effekt geht in die andere Richtung. Ein Bediener kann mehrere Maschinen parallel betreuen, weil das Be- und Entladen wegfällt. Bei ROLEC betreuen die Mitarbeiter heute zwei zusätzliche Produktionsmaschinen, der Personaleinsatz an den automatisierten Anlagen ist um mehr als 50 Prozent gesunken. Bei Liebl wurde die Liefertreue ohne zusätzliche Facharbeiter gesteigert.
Der Leitfaden verkauft keine Anlage, sondern ordnet den Markt. Sie bekommen ihn sofort als PDF und zusätzlich per E-Mail, damit Sie ihn im Betrieb weiterreichen können.
Florian Andre
Geschäftsführer