Kameragesteuerte Werkstückerkennung statt geordneter Speichermedien
Möchten Sie Ihre CHIRON-Bearbeitungszentren effizienter betreiben und die Dynamik Ihrer Maschinen in mehr Ausbringung verwandeln? MAFU-SHERPA CNC Automation bietet kameragesteuerte Roboterlösungen, mit denen sich bestehende Fräs- und Fräs-Dreh-Zentren aus Tuttlingen wirtschaftlich nachrüsten lassen, unabhängig von Baujahr und Steuerungsgeneration. Ob FZ 08, FZ 12, FZ 16 oder MILL-Serie, ob Einspindler oder Fräs-Dreh-Zentrum: Eine Werkstückautomation ist bei allen gängigen CHIRON-Baureihen möglich. Der SherpaLoader® versorgt die schnellen Vertikalmaschinen kontinuierlich mit Rohteilen und macht aus kurzen Taktzeiten lange produktive Laufzeiten.
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Bereits umgesetzt: Die Automation einer CHIRON MILL 3000 zur Bearbeitung gesägter Quader, bereitgestellt in einer SpaceBox. Der SherpaLoader® M25 öffnet den Materialspeicher automatisch und erfasst die Position der Rohteile mit dem kamerabasierten Erkennungssystem. Der Roboter ist mit zwei Zweibacken-Parallelgreifern ausgestattet, jeweils einer für Rohteile und einer für Fertigteile. Jedes Rohteil wird auf einer Ausrichtstation gravimetrisch an einem mechanischen Anschlag ausgerichtet und anschließend in einer Vorprägestation mit definierten Spannflächen versehen, die der Verzahnung des Schraubstocks einen formschlüssigen Sitz geben. Nach der Druckluftreinigung des Schraubstocks legt der Roboter das Rohteil ein und schließt den Schraubstock mit einem elektrischen Drehmomentschrauber mit definiertem Drehmoment. Parallel zur Zerspanung werden Ausrichtung und Vorprägung des nächsten Werkstücks bereits erledigt. Hier geht es zum Projektvideo.
CHIRON-Bearbeitungszentren sind auf minimale Nebenzeiten ausgelegt: hohe Eilgänge, schnelle Werkzeugwechsel und kurze Span-zu-Span-Zeiten machen sie zu den schnellsten Vertikalmaschinen ihrer Klasse. Bei kurzen Zykluszeiten wird das manuelle Be- und Entladen schnell zum Flaschenhals. Die Maschine wartet auf den Bediener, nicht umgekehrt. Ein Beladevorgang mit dem SherpaLoader® dauert nur 15 Sekunden und läuft parallel zur Bearbeitung. So kommt die Geschwindigkeit der CHIRON dort an, wo sie zählt: in der Ausbringung pro Schicht.
Serienfertigung auf CHIRON-Maschinen bedeutet oft hohe Stückzahlen bei kurzen Taktzeiten und damit hunderte Handgriffe pro Schicht. Mit dem SherpaLoader® übernimmt der Roboter diese Routine, während sich Fachkräfte auf Rüsten, Qualitätsprüfung und Prozessoptimierung konzentrieren. Ein Bediener kann mehrere automatisierte Maschinen parallel betreuen. Das entschärft den Fachkräftemangel, ohne Erfahrung im Team zu verlieren.
Beim manuellen Einlegen variieren Position und Spannkraft, bei hohen Stückzahlen summieren sich diese Abweichungen zu Ausschuss und Nacharbeit. Der SherpaLoader® positioniert jedes Werkstück mit identischer Genauigkeit. Beim CHIRON-Projekt sorgen zusätzlich Ausrichtstation, Vorprägestation und Drehmomentschrauber für eine Einspannung, die bei jedem Bauteil exakt gleich ist: gleiche Lage, gleiche Spannflächen, gleiches Anzugsmoment. Das erhöht die Haltekräfte während der Bearbeitung und ermöglicht verkürzte Bearbeitungszeiten bei gleichbleibender Prozesssicherheit.
Die Automatisierung lohnt sich nicht erst bei Großserien. Der SherpaLoader® ist auf Losgrößen von 5 bis 5.000 Teilen ausgelegt und bewältigt Werkstückwechsel in unter fünf Minuten. Damit rechnet sich die Automation an CHIRON-Maschinen auch bei häufig wechselnden Aufträgen, wie sie in der Lohnfertigung und im Werkzeugbau typisch sind. Betriebe mit gemischtem Teilespektrum profitieren doppelt: durch hohe Spindelzeit und durch Flexibilität in der Auftragsabwicklung.
Die kompakten Vertikalmaschinen FZ 08, FZ 12 und FZ 15 sind in Automotive-Zulieferung, Medizintechnik und Präzisionsfertigung weit verbreitet, viele davon seit Jahren im Einsatz. Der SherpaLoader® belädt diese Maschinen über die Fronttür, ohne Werkzeugmagazin oder Späneabfuhr zu blockieren. Auch die baseline-Varianten und ältere Generationen sind automatisierbar. Die passende SherpaLoader®-Größe richtet sich nach dem Werkstückgewicht und wird im Rahmen der Anforderungsanalyse festgelegt.
Die größeren FZ-Modelle sowie die MILL-Serie mit Verfahrwegen bis 8.000 mm decken das mittlere und obere Werkstückspektrum ab, bis hin zu großen Struktur- und Gehäusebauteilen. Das umgesetzte Projekt an der MILL 3000 zeigt die Praxis: Der SherpaLoader® M25 bedient die Maschine mit gesägten Quadern aus der SpaceBox, vollautomatisch und mannlos. Für schwerere Bauteile stehen Modelle bis zum M225 mit 175 kg Werkstückgewicht zur Verfügung. Schwere Roh- und Fertigteile, die manuell nur mit Kran oder Hebehilfe zu bewegen wären, handhabt der Roboter sicher und ergonomisch.
Die Fräs-Dreh-Zentren der Baureihen 715 und 733 vereinen Fräsen, Drehen und weitere Technologien wie Verzahnen in einer Aufspannung. Für die Automation gilt dasselbe Prinzip wie bei den reinen Fräsmaschinen: Der SherpaLoader® übergibt das Rohteil in das Spannmittel, die Komplettbearbeitung läuft autonom, das Fertigteil wird entnommen und abgelegt. Gerade bei den langen Zyklen der Komplettbearbeitung zahlt sich ein großer Werkstückspeicher aus. Die Maschine produziert über Stunden ohne Eingriff.
Den Kern des SherpaLoader® bildet SherpaVision®, ein 3D-Kamera-Lasersystem zur automatischen Werkstückerkennung. Das System erfasst Rohteile dort, wo sie tatsächlich liegen, ohne Rasterplatten, ohne Matrizen, ohne werkstückspezifische Vorrichtungen. Damit entfallen die mechanischen Komponenten, die bei klassischen Beladelösungen die Umrüstzeit dominieren. Das reduziert zugleich die Anforderungen an das manuelle Bestücken des Materialspeichers. Eine integrierte Schutzklappe hält die Optik auch im rauen Fertigungsumfeld dauerhaft sauber.
Bei wechselnden Losen zählt jede Minute Stillstand. Da keine Matrizen getauscht oder Aufnahmen umgebaut werden müssen, dauert ein Werkstückwechsel am SherpaLoader® weniger als fünf Minuten. Es genügt, das Spannmaß der Greifer auf die neue Bauteilgröße einzustellen und in der Dialogsteuerung den passenden Auftrag zu wählen. Diese kurzen Rüstzeiten passen zur CHIRON-Philosophie: keine verschwendete Zeit, weder in der Bearbeitung noch in der Peripherie.
Drei Bereitstellungsformen decken das gesamte Spektrum der CHIRON-Anwendungen ab: Tischwagen für Prototypen und Kleinserien, SpaceBoxen für mittlere und große Stückzahlen und Europaletten für schwere Werkstücke. Eine Roboterzelle kann zwei SpaceBoxen mit zusammen rund 12 m² Speicherfläche aufnehmen. Das bietet Platz für über 3.000 Kleinteile und autonome Laufzeiten von mehreren Tagen. Gerade bei den kurzen Zykluszeiten der CHIRON-Maschinen ist diese Kapazität entscheidend für lange mannlose Laufzeiten über Nacht und am Wochenende.
Die Bedienung des SherpaLoader® erfolgt über ein 17-Zoll-Touch-Display mit der grafischen Dialogsteuerung EasyControl. Bediener müssen weder die Steuerung der CHIRON-Maschine im Detail beherrschen noch eine Roboter-Programmiersprache lernen, um neue Aufträge einzurichten. Werkstückabmessungen, Greifpositionen und Ablageorte werden über klare Eingabemasken erfasst, den Rest übernimmt das System automatisch. Auch Mitarbeiter ohne Roboter-Vorerfahrung produzieren nach kurzer Einweisung selbstständig.
Für kleine Serienteile aus Automotive, Medizintechnik und Feinmechanik eignen sich SherpaLoader® M7 und M12. Der M7 handhabt Werkstücke bis 4 kg, der M12 bis 8 kg bei Kantmaterial von 10 × 10 × 10 mm bis 150 × 150 × 150 mm. Beide Modelle sind kompakt gebaut und passen zum geringen Platzbedarf der kleineren CHIRON-Baureihen.
Die Modelle M25 und M50 decken das typische Teilespektrum in Maschinenbau und Auftragsfertigung ab. Der M25 bewegt Stahlzuschnitte und Aluminiumblöcke bis 18 kg, der M50 bewältigt Bauteile bis 38 kg bei Kantmaterial bis 300 × 300 × 300 mm. Der M25 ist auch das Modell hinter der umgesetzten Automation an der CHIRON MILL 3000. Mit diesen beiden Größen lassen sich die meisten CHIRON-Standardanwendungen wirtschaftlich automatisieren.
Für schwere Gussteile, Stahlblöcke und Rohlinge, etwa auf den großen FZ-Modellen und der MILL-Serie, stehen SherpaLoader® M88 und M225 zur Verfügung. Der M88 handhabt Bauteile bis 73 kg, der M225 bis 175 kg projektspezifisch. Damit lassen sich auch Werkstücke automatisieren, die für viele Wettbewerbssysteme zu schwer sind.
Die CHIRON Group bietet mit Variocell UNO, Variocell PALLET, Variocell MOVE und Variocell SYSTEM ein umfangreiches Automationsprogramm an, das auf die eigenen Maschinen abgestimmt ist. Diese Zellen arbeiten mit geordneten Speichermedien wie Schubladenspeichern, Palettierern, Schrägpalettensystemen oder vordefinierten Matrizen. Der SherpaLoader® verfolgt ein anderes Konzept: Die 3D-Kamera-Lasererkennung SherpaVision® erfasst Werkstücke ohne feste Ordnung direkt auf SpaceBox, Tischwagen oder Palette. Das spart werkstückspezifische Vorrichtungen, verkürzt die Umrüstung und ermöglicht mit bis zu 12 m² Speicherfläche autonome Laufzeiten von mehreren Tagen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Welcher passt, hängt vom Teilespektrum ab und wird in der Beratung ehrlich bewertet.
Viele FZ 08, FZ 12 und FZ 15 wurden als Einzelmaschinen ohne Automation ausgeliefert und laufen seit Jahren zuverlässig im Handbetrieb, teils noch mit Steuerungen aus den 1990er Jahren. Genau hier setzt der SherpaLoader® an: Die Nachrüstung erfolgt ohne Eingriff in die Maschine und unabhängig davon, ob eine werksseitige Automationsvorbereitung vorhanden ist. Auch ältere Fanuc- und Siemens-Generationen sind über freie M-Funktionen anbindbar. So wird aus einer bewährten Bestandsmaschine eine mannlos produzierende Anlage, ganz ohne Investition in eine Neumaschine.
Eine SherpaLoader®-Zelle ist nicht an CHIRON gebunden. Dieselbe Automation kann heute eine FZ 16 beladen und morgen, nach einer Umstellung des Maschinenparks, eine Maschine eines anderen Herstellers. Das schützt die Investition über Maschinengenerationen hinweg und schafft Flexibilität, wenn im Betrieb Maschinen verschiedener Fabrikate stehen. Für Lohnfertiger mit heterogenem Maschinenpark ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber herstellergebundenen Systemen.
CHIRON-Bearbeitungszentren sind je nach Baureihe und Baujahr mit Siemens Sinumerik 840D sl oder Sinumerik ONE, mit Fanuc-Steuerungen oder mit Heidenhain ausgestattet. Ältere Maschinen laufen mit früheren Sinumerik- und Fanuc-Generationen. Der SherpaLoader® lässt sich an alle Varianten anbinden: über digitale Protokolle wie Profibus, Profinet oder Ethernet/IP bei neueren Maschinen, oder über freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte bei älteren Modellen. In allen Fällen bleibt die Bedienoberfläche der Maschine vollständig unberührt.
CHIRON-Maschinen ohne pneumatische oder hydraulische Drehdurchführung lassen sich über einen elektrischen Spindelantrieb durch MAFU-SHERPA automatisieren. Ein Drehmomentschrauber spannt und löst konventionelle Maschinenschraubstöcke, das Anzugsmoment wird auftragsspezifisch in der Dialogsteuerung eingestellt. Beim Projekt an der MILL 3000 schließt der Roboter den Schraubstock genau auf diesem Weg mit definiertem Drehmoment und Drehwinkel. Damit kommen auch Bestandsmaschinen für die Roboterautomation in Frage, die ursprünglich nicht für die Verkettung vorbereitet waren.
Die Roboterzelle arbeitet vollständig außerhalb der CHIRON-Maschine und greift nicht in deren Mechanik oder Steuerungssoftware ein. Damit bleibt die Herstellergarantie in der Regel unberührt. Im Vorfeld wird das konkrete Vorgehen abgestimmt und dokumentiert, um Klarheit gegenüber dem CHIRON-Service und internen Stakeholdern zu schaffen.
Mit seiner universellen Schnittstelle lässt sich der SherpaLoader® an alle gängigen Dreh- und Fräsmaschinen anbinden – unabhängig von deren Baujahr. So kann mit demselben SherpaLoader® eine betagte Bestandsmaschine nachgerüstet, und genauso eine Neumaschine automatisiert werden.
Mit dem Modul Wenden lassen sich Werkstücke zwischen den Operationen automatisch drehen, ohne dass ein Bediener eingreifen muss. In Kombination mit den five-axis-Varianten der CHIRON-Baureihen entsteht so eine vollständige 6-Seiten-Bearbeitung in einer automatisierten Zelle. Das Modul ist vollständig in die Dialogsteuerung integriert, vom Rohteil bis zum allseitig fertigen Bauteil.
Das Modul Reinigen bläst Späne und Kühlschmierstoff von den fertig bearbeiteten Werkstücken, bevor sie zurück auf den Materialspeicher gelegt werden. Eine zusätzliche Abblasvorrichtung reinigt den Schraubstock in der CHIRON-Maschine vor dem Einlegen neuer Rohteile. Beim Projekt an der MILL 3000 gehört genau diese automatische Schraubstockreinigung mit Druckluft zum Standardablauf jedes Zyklus. Das verhindert Störkörper zwischen Bauteil und Spannbacken und schützt so die Wiederholgenauigkeit der nächsten Operation.
Das Modul Vorprägen versieht Werkstücke mit definierten Spannflächen, damit die Verzahnung des Schraubstocks formschlüssig greift. Das erhöht die Haltekräfte und erlaubt höhere Zerspanleistung bei gleichbleibender Prozesssicherheit. Das Modul Ausrichten positioniert Rohteile reproduzierbar an einem mechanischen Anschlag, bevor sie eingelegt werden. Beide Module sind an der CHIRON MILL 3000 im Einsatz. Mit dem Modul Markieren erhält jedes Bauteil per Karbid-Nadel Seriennummer, Datum oder Auftragsnummer, integriert in den Entladevorgang. Das Modul Abstechen erlaubt die Fertigung mehrerer Halbzeuge aus einem Rohteil.
Die Investition in einen SherpaLoader® amortisiert sich bei richtiger Auslegung typischerweise innerhalb von 12 Monaten. Gerade bei CHIRON-Maschinen mit kurzen Zykluszeiten ist der Hebel groß: Jede Stunde mannlose Laufzeit produziert überproportional viele Teile. Eine individuelle ROI-Berechnung ist Teil der Beratung und macht das wirtschaftliche Potenzial für die jeweilige Maschine transparent.
Der größte Hebel liegt außerhalb der regulären Arbeitszeit. Eine CHIRON-Maschine, die freitagabends mit Rohteilen bestückt wird und bis Montagmorgen autonom läuft, gewinnt bis zu 60 zusätzliche Produktionsstunden pro Woche. Das geschieht ohne Nacht- oder Wochenendzuschläge und ohne zusätzliche Bediener. Anwender berichten von täglichen Spindelzeit-Steigerungen um 10 bis 14 Stunden.
Die Automatisierung senkt die Stückkosten und erhöht gleichzeitig die Kapazität, ohne dass eine zweite Maschine oder eine zweite Schicht angeschafft werden muss. Das ist besonders für Serienfertiger attraktiv, die auf schwankende Abrufe reagieren müssen. Über die Lebensdauer der Maschine multipliziert sich der Effekt zu einem deutlichen Wettbewerbsvorsprung.
Grundsätzlich lassen sich alle gängigen einspindligen CHIRON-Bearbeitungszentren automatisieren: die FZ-Modelle der Baureihen 08 bis 28, die MILL-Serie und die Fräs-Dreh-Zentren MT 715 und MT 831. Auch ältere Generationen und baseline-Varianten sind nachrüstbar. Bei den Doppelspindlern der DZ-Baureihen und bei der Micro5 für die Mikrobearbeitung wird eine Werkstückautomation projektspezifisch bewertet, da hier zwei Werkstücke gleichzeitig zu handhaben sind beziehungsweise Bauteile unterhalb des Standardgrößenbereichs vorkommen. Für STAMA-Maschinen der CHIRON Group gilt dasselbe Prinzip der universellen Schnittstelle.
Die Variocell-Automationen der CHIRON Group sind auf die eigenen Maschinen abgestimmt und arbeiten mit geordneten Speichermedien wie Schubladenspeichern, Palettierern oder vordefinierten Matrizen. Der SherpaLoader® erkennt Werkstücke kameragesteuert in beliebiger Lage, benötigt keine werkstückspezifischen Vorrichtungen und bietet mit bis zu 12 m² Speicherfläche autonome Laufzeiten von mehreren Tagen. Zudem ist er herstellerneutral und lässt sich an CHIRON-Maschinen ebenso betreiben wie an Maschinen anderer Fabrikate. Welche Lösung passt, hängt von Maschinenpark, Teilespektrum und langfristiger Strategie ab.
Ja. Neuere Maschinen mit Siemens Sinumerik 840D sl oder ONE, Fanuc oder Heidenhain lassen sich über digitale Protokolle anbinden. Ältere Bestandsmaschinen werden über freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte angebunden, ohne Eingriff in die Steuerungssoftware. Beide Wege sind erprobt und funktionieren zuverlässig.
Das zeigt die umgesetzte Zelle an der CHIRON MILL 3000: Eine umlaufende Schutzumhausung begrenzt den Arbeitsbereich des Roboters. Zusätzlich überwachen eine Zugangstür mit Sicherheitsverriegelung und eine Lichtschranke den Zugang zum Bearbeitungsraum, sodass der Betrieb ausschließlich im geschützten Zustand erfolgen kann. Jede Anlage wird entsprechend den sicherheitsrelevanten Anforderungen der jeweiligen Einsatzumgebung ausgelegt.
Vorbereitende Arbeiten wie Aufstellung, elektrische Anbindung und Einrichtung der Materialbereitstellung lassen sich oft im laufenden Betrieb erledigen. Die schnellste dokumentierte Installation eines SherpaLoader® dauerte drei Tage inklusive Schulung. So bleibt die Stillstandszeit der CHIRON-Maschine auf das notwendige Minimum begrenzt.
Jede Fertigung ist anders. Werkstückspektrum, Maschinenpark, Losgrößen und Platzverhältnisse unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Am Anfang steht eine systematische Anforderungsanalyse: Welche CHIRON-Maschinen sollen automatisiert werden? Welche Werkstücke laufen am häufigsten? Wie viel Platz steht zur Verfügung? Aus diesen Informationen entsteht ein passgenaues Automatisierungskonzept inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Technische Datenblätter geben einen ersten Eindruck, eine Live-Demonstration zeigt die Praxis. Dadurch wird schnell sichtbar, wie präzise und zuverlässig der Roboter arbeitet. Termin vereinbaren: +49 711 2525 744-0 oder info@mafu-sherpa.com.
Auf Basis der Anforderungsanalyse entsteht ein konkretes Angebot mit transparenter ROI-Berechnung. Sie sehen, mit welcher Amortisationszeit zu rechnen ist und welche zusätzliche Spindelzeit realistisch erreichbar ist. Die Berechnung berücksichtigt Maschinenbelegung, Werkstücklaufzeiten und Margen, nicht nur Listenpreise.
Von der ersten Beratung über die Konfiguration bis zur Inbetriebnahme begleitet MAFU-SHERPA das Projekt durchgängig. Das umfasst Aufstellung, Anbindung an die CHIRON-Steuerung, Einrichtung des ersten Werkstücks und die Schulung der Bediener. Nach der Übergabe steht ein Servicepartner-Netzwerk für schnelle Reaktionszeiten zur Verfügung. So wird der Übergang in die automatisierte Produktion zur Routine und nicht zum Risiko.
Gerne zeigen wir Ihnen und Ihrem Team, wie Sie den SherpaLoader® ohne Vorkenntnisse starten und einsetzen können.
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