GROB Bearbeitungszentren automatisieren: Kameragesteuerte Roboterlösung

Möchten Sie Ihre GROB-Bearbeitungszentren effizienter betreiben und die Spindelzeit Ihrer 5-Achs-Maschinen besser nutzen? MAFU-SHERPA CNC Automation bietet kameragesteuerte Roboterlösungen, mit denen sich bestehende G-Maschinen wirtschaftlich nachrüsten lassen, unabhängig von Baujahr und Steuerungsgeneration. Ob G150, G350, G550 oder G750, ob Access-Variante oder Fräs-Dreh-Ausführung: Eine Werkstückautomation ist bei allen gängigen GROB-Universalmaschinen möglich. Der SherpaLoader® übernimmt das direkte Be- und Entladen der Spannmittel mit Rohteilen, ganz ohne werkstückspezifische Palettenvorrichtungen.

Unverbindlich beraten

Welcher SherpaLoader® passt zu Ihrer Maschine?

Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Werkstück und Maschine, und der Konfigurator zeigt Ihnen in wenigen Schritten das passende Modell.

Bewährte Automation für GROB Bearbeitungszentren

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GROB G550a: Gesägte Quader auf Europaletten

Bereits umgesetzt: Die Automation einer GROB G550a zur Bearbeitung gesägter Quader, bereitgestellt auf zwei Europaletten. Das integrierte Kamerasystem des SherpaLoader® M50 erfasst die genaue Lage der Rohteile auf den Paletten und ermöglicht eine präzise Greifbewegung unabhängig von der Ablagegenauigkeit. Der Roboter ist mit zwei Zweibacken-Parallelgreifern ausgestattet, jeweils einer für Rohteile und einer für Fertigteile. Vor der Einspannung wird jedes Bauteil auf einer Ausrichtplatte an einem festen Anschlag referenziert, anschließend reinigt eine Druckluftdüse den Maschinenschraubstock, bevor das Rohteil eingelegt wird. Während die G550a zerspant, bereitet der SherpaLoader® bereits das nächste Werkstück vor. So werden Wartezeiten minimiert und die Spindellaufzeit maximiert. Hier geht es zum Projektvideo.

Warum ein GROB-Bearbeitungszentrum automatisieren?

Premium-Maschinen verdienen maximale Auslastung

GROB-Universalmaschinen zählen mit ihrem einzigartigen Achskonzept und ihrer Langlebigkeit zur Spitzenklasse der Bearbeitungszentren. Eine solche Maschine ist eine erhebliche Investition, deren Wirtschaftlichkeit direkt von der Anzahl produktiver Spindelstunden abhängt. Ohne Automation steht auch eine G350 oft 16 Stunden am Tag still, weil kein Bediener verfügbar ist. Mit dem SherpaLoader® läuft die Maschine auch nachts und am Wochenende weiter und nutzt ihr Potenzial konsequent aus.

Fachkräfte für anspruchsvolle Aufgaben freisetzen

In GROB-typischen Fertigungen sind 5-Achs-Programmierung, Spanntechnik und Prozessoptimierung die eigentlich anspruchsvollen Aufgaben. Manuelles Be- und Entladen bindet genau das Personal, das für diese Tätigkeiten gebraucht wird. Mit dem SherpaLoader® übernimmt der Roboter das Werkstückhandling, während sich der Zerspaner auf Werkzeugmanagement, Messtechnik und das Einfahren neuer Bauteile konzentriert. Ein Bediener kann mehrere automatisierte Maschinen parallel überwachen. Das entschärft den Fachkräftemangel, ohne Erfahrung im Team zu verlieren.

Konstantes Werkstückhandling für stabile Toleranzen

Beim manuellen Einlegen variieren Position und Spannkraft, was sich auf die Maßhaltigkeit der ersten Operation auswirkt. Der SherpaLoader® positioniert jedes Werkstück mit identischer Genauigkeit und legt es reproduzierbar in das Spannmittel. Gerade bei den anspruchsvollen Bauteilen aus Luftfahrt, Medizintechnik und Maschinenbau, die typisch auf GROB-Maschinen laufen, zahlt sich diese Wiederholgenauigkeit aus.

Wirtschaftliche Fertigung kleiner und mittlerer Serien

Die Automatisierung lohnt sich nicht erst bei Großserien. Der SherpaLoader® ist auf Losgrößen von 5 bis 5.000 Teilen ausgelegt und bewältigt Werkstückwechsel in unter fünf Minuten. Damit rechnet sich die Automation an GROB-Maschinen auch bei häufig wechselnden Aufträgen, ohne dass für jedes neue Bauteil eine eigene Palettenvorrichtung beschafft werden muss. Lohnfertiger mit gemischtem Teilespektrum profitieren doppelt: durch hohe Spindelzeit und durch Flexibilität in der Auftragsabwicklung.

Roboterautomation passend zu GROB-Maschinentypen

G150 und G350: Die kompakten 5-Achs-Universalmaschinen

Die G150 als kleinstes Modell der Baureihe und die weit verbreitete G350 bilden den Kern vieler GROB-Anwendungen, von Medizintechnik-Kleinteilen bis zu Maschinenbau-Komponenten. Der SherpaLoader® übergibt Roh- und Fertigteile direkt in das Spannmittel auf dem Maschinentisch. Auch die kostenbewussten Access-Varianten wie die G350a sind automatisierbar. Die passende SherpaLoader®-Größe richtet sich nach dem Werkstückgewicht und wird im Rahmen der Anforderungsanalyse festgelegt. Eine Automatisierung der G350 ist in diesem Video sichtbar. GROB G350 Automatisierung

G550 und G750: Große Werkstücke automatisieren

Die G550 für größere Werkstücke und die G750 für schwere Bauteile stellen höhere Anforderungen an das Handling. Das umgesetzte G550a-Projekt zeigt die Praxis: Der SherpaLoader® M50 bedient die 5-Achs-Maschine mit gesägten Quadern von der Europalette, vollautomatisch und mannlos. Für noch schwerere Bauteile stehen Modelle bis zum M225 mit 175 kg Werkstückgewicht zur Verfügung. Schwere Roh- und Fertigteile, die manuell nur mit Kran oder Hebehilfe zu bewegen wären, handhabt der Roboter sicher und ergonomisch.

Fräs-Dreh-Zentren G350T, G550T und G750T

Die Mill-Turn-Varianten der G-Baureihe kombinieren 5-Achs-Fräsen und Drehen in einer Aufspannung. Für die Automation gilt dasselbe Prinzip wie bei den reinen Fräsmaschinen: Der SherpaLoader® übergibt das Rohteil in das Spannmittel, die Komplettbearbeitung läuft autonom, das Fertigteil wird entnommen und abgelegt. Gerade bei den langen Zyklen der Komplettbearbeitung zahlt sich ein großer Werkstückspeicher aus. Die Maschine produziert über Stunden ohne Eingriff.

Kameragesteuerte Werkstückerkennung statt mechanischer Magazine

3D-Kamera-Lasersystem SherpaVision®

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Den Kern des SherpaLoader® bildet SherpaVision®, ein 3D-Kamera-Lasersystem zur automatischen Werkstückerkennung. Das System erfasst Rohteile dort, wo sie tatsächlich liegen, ohne Rasterplatten, ohne Matrizen, ohne werkstückspezifische Vorrichtungen. Damit entfallen die mechanischen Komponenten, die bei klassischen Beladelösungen die Umrüstzeit dominieren. Das reduziert zugleich die Anforderungen an das manuelle Bestücken der Paletten und minimiert fehlerbedingte Unterbrechungen im Produktionsablauf. Eine integrierte Schutzklappe hält die Optik auch im rauen Fertigungsumfeld dauerhaft sauber.

Werkstückwechsel in unter 5 Minuten

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Bei wechselnden Losen zählt jede Minute Stillstand. Da keine Matrizen getauscht oder Aufnahmen umgebaut werden müssen, dauert ein Werkstückwechsel am SherpaLoader® weniger als fünf Minuten. Es genügt, das Spannmaß der Greifer auf die neue Bauteilgröße einzustellen und in der Dialogsteuerung den passenden Auftrag zu wählen. Diese kurzen Rüstzeiten sind entscheidend für GROB-Anwender mit variantenreichem Teilespektrum.

SpaceBox, Tischwagen oder Paletten als Materialspeicher

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Drei Bereitstellungsformen decken das gesamte Spektrum der GROB-Anwendungen ab: Tischwagen für Prototypen und Kleinserien, SpaceBoxen für mittlere Stückzahlen und Europaletten für schwere Werkstücke. Eine Roboterzelle kann zwei SpaceBoxen mit zusammen rund 12 m² Speicherfläche aufnehmen. Das bietet Platz für über 3.000 Kleinteile und autonome Laufzeiten von mehreren Tagen.

Bedienung über Dialogsteuerungohne Siemens- oder Heidenhain-Programmierkenntnisse

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Die Bedienung des SherpaLoader® erfolgt über ein 17-Zoll-Touch-Display mit der grafischen Dialogsteuerung EasyControl. Bediener müssen weder die Siemens- oder Heidenhain-Steuerung der GROB-Maschine im Detail beherrschen noch eine Roboter-Programmiersprache lernen, um neue Aufträge einzurichten. Werkstückabmessungen, Greifpositionen und Ablageorte werden über klare Eingabemasken erfasst, den Rest übernimmt das System automatisch. Auch Mitarbeiter ohne Roboter-Vorerfahrung produzieren nach kurzer Einweisung selbstständig.

SherpaLoader®-Modelle für Grob-Bearbeitungszentren

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Leichte Werkstücke –
SherpaLoader® M7 und M12

Für kleine Präzisionsbauteile aus Medizintechnik und Feinmechanik, wie sie typisch auf der G150 laufen, eignen sich SherpaLoader® M7 und M12. Der M7 handhabt Werkstücke bis 4 kg, der M12 bis 8 kg bei Kantmaterial von 10 × 10 × 10 mm bis 150 × 150 × 150 mm. Beide Modelle sind kompakt gebaut und ermöglichen hohe Stückzahlen in autonomen Laufzeiten.

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Mittelschwere Werkstücke –
SherpaLoader® M25 und M50

Die Modelle M25 und M50 decken das typische Teilespektrum in Maschinenbau und Auftragsfertigung ab. Der M25 bewegt Stahlzuschnitte und Aluminiumblöcke bis 18 kg, der M50 bewältigt Bauteile bis 38 kg bei Kantmaterial bis 300 × 300 × 300 mm. Der M50 ist auch das Modell hinter der umgesetzten G550a-Automation. Mit diesen beiden Größen lassen sich die meisten GROB-Standardanwendungen wirtschaftlich automatisieren.

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Schwere Werkstücke:
SherpaLoader® M88 und M225

Für schwere Gussteile, Stahlblöcke und Rohlinge, etwa auf der G550 oder G750, stehen SherpaLoader® M88 und M225 zur Verfügung. Der M88 handhabt Bauteile bis 73 kg, der M225 bis 175 kg projektspezifisch. Damit lassen sich auch Werkstücke automatisieren, die für viele Wettbewerbssysteme zu schwer sind. Bei den großen GROB-Maschinen ist das ein relevanter Vorteil.

Auch kompatibel mit allen
anderen CNC-Maschinen

Mit seiner universellen Schnittstelle lässt sich der SherpaLoader® an alle gängigen Dreh- und Fräsmaschinen anbinden – unabhängig von deren Baujahr. So kann mit demselben SherpaLoader® eine betagte Bestandsmaschine nachgerüstet, und genauso eine Neumaschine automatisiert werden.

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Ergänzung zum GROB-Automationsprogramm

Werkstückautomation als Alternative zur Palettenautomation

GROB bietet mit den Palettenspeichersystemen PSS-R und PSS-L sowie eigenen Roboterzellen ein umfangreiches Automationsprogramm aus eigener Fertigung an. Diese Palettenautomation ist auf kleine und mittlere Losgrößen bis hin zu Einzelaufträgen ausgelegt. Jedes Werkstück wird dabei auf einer Maschinenpalette mit eigener Spannvorrichtung gerüstet. Der SherpaLoader® verfolgt ein anderes Konzept: Er greift Rohteile direkt und legt sie in ein festes Spannmittel in der Maschine ein. Das spart die Investition in Palettenvorrichtungen je Werkstücktyp und reduziert den Rüstaufwand bei Serienteilen mit einfacher Spannung. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Welcher passt, hängt vom Teilespektrum ab und wird in der Beratung ehrlich bewertet.

Nachrüstung von Bestandsmaschinen ohne werksseitige Automation

Viele G350 und G550 wurden als Einzelmaschinen ohne Automation ausgeliefert und laufen seit Jahren zuverlässig im Handbetrieb. Genau hier setzt der SherpaLoader® an: Die Nachrüstung erfolgt ohne Eingriff in die Maschine und unabhängig davon, ob eine werksseitige Automationsvorbereitung vorhanden ist. Auch ältere Maschinengenerationen mit iTNC 530 sind anbindbar. So wird aus einer bewährten Bestandsmaschine eine mannlos produzierende Anlage, ganz ohne Investition in eine Neumaschine.

Herstellerneutral für den gemischten Maschinenpark

Eine SherpaLoader®-Zelle ist nicht an GROB gebunden. Dieselbe Automation kann heute eine G350 beladen und morgen, nach einer Umstellung des Maschinenparks, eine Maschine eines anderen Herstellers. Das schützt die Investition über Maschinengenerationen hinweg und schafft Flexibilität, wenn im Betrieb Maschinen verschiedener Fabrikate stehen. Für Lohnfertiger mit heterogenem Maschinenpark ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber herstellergebundenen Systemen.

Nachrüstung bestehender GROB-Bestandsmaschinen

Universelle Schnittstelle für Siemens- und Heidenhain-Steuerungen

GROB-Universalmaschinen sind mit Siemens 840D sl oder Heidenhain TNC 640 ausgestattet, neueste Maschinen mit der Heidenhain TNC 7, ältere Generationen mit der iTNC 530. Der SherpaLoader® lässt sich an alle Varianten anbinden: über digitale Protokolle wie Profibus, Profinet oder Ethernet/IP bei neueren Maschinen, oder über freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte bei älteren Modellen. In allen Fällen bleibt die Bedienoberfläche der Maschine vollständig unberührt.

Maschinen ohne Drehdurchführung über elektrischen Spindelantrieb

GROB-Maschinen ohne pneumatische oder hydraulische Drehdurchführung lassen sich über einen elektrischen Spindelantrieb automatisieren. Ein Drehmomentschrauber spannt und löst konventionelle Maschinenschraubstöcke, das Anzugsmoment wird auftragsspezifisch in der Dialogsteuerung eingestellt. Damit kommen auch Bestandsmaschinen für die Roboterautomation in Frage, die ursprünglich nicht für die Verkettung vorbereitet waren.

Nachrüstung ohne Garantieverlust und ohne Maschinenmodifikation

Die Roboterzelle arbeitet vollständig außerhalb der GROB-Maschine und greift nicht in deren Mechanik oder Steuerungssoftware ein. Damit bleibt die Herstellergarantie in der Regel unberührt. Im Vorfeld wird das konkrete Vorgehen abgestimmt und dokumentiert, um Klarheit gegenüber dem GROB-Service und internen Stakeholdern zu schaffen.

Erweiterungsmodule für komplexe Fertigungsabläufe

Modul Wenden für die Komplettbearbeitung

Mit dem Modul Wenden lassen sich Werkstücke zwischen den Operationen automatisch drehen, ohne dass ein Bediener eingreifen muss. In Kombination mit der 5-Achs-Bearbeitung der G-Maschinen entsteht so eine vollständige 6-Seiten-Bearbeitung in einer automatisierten Zelle. Das Modul ist vollständig in die Dialogsteuerung integriert, vom Rohteil bis zum allseitig fertigen Bauteil.

Modul Reinigen für saubere Übergaben

Das Modul Reinigen bläst Späne und Kühlschmierstoff von den fertig bearbeiteten Werkstücken, bevor sie zurück auf den Materialspeicher gelegt werden. Eine zusätzliche Abblasvorrichtung reinigt das Spannmittel in der GROB-Maschine vor dem Einlegen neuer Rohteile.

Module Vorprägen, Ausrichten, Markieren und Abstechen

Das Modul Vorprägen versieht Werkstücke mit definierten Spannflächen für sicheren Schraubstocksitz, das Modul Ausrichten positioniert Formteile reproduzierbar vor dem Einlegen. Mit dem Modul Markieren erhält jedes Bauteil per Karbid-Nadel Seriennummer, Datum oder Auftragsnummer, integriert in den Entladevorgang und relevant für die Rückverfolgbarkeit in Luftfahrt und Medizintechnik. Das Modul Abstechen erlaubt die Fertigung mehrerer Halbzeuge aus einem Rohteil. Über offene Schnittstellen lassen sich auch Messstationen oder kundenspezifische Stationen einbinden.

Wirtschaftlichkeit der Roboterautomation an GROB-Maschinen

Amortisation in der Regel innerhalb von 12 Monaten

Die Investition in einen SherpaLoader® amortisiert sich bei richtiger Auslegung typischerweise innerhalb von 12 Monaten. Bei hochwertigen GROB-Maschinen ist der Hebel besonders groß, weil jede zusätzliche Spindelstunde einen entsprechend hohen Beitrag liefert. Eine individuelle ROI-Berechnung ist Teil der Beratung und macht das wirtschaftliche Potenzial für die jeweilige Maschine transparent.

Mannlose Schichten und Wochenendbetrieb

Der größte Hebel liegt außerhalb der regulären Arbeitszeit. Eine GROB-Maschine, die freitagabends mit Rohteilen bestückt wird und bis Montagmorgen autonom läuft, gewinnt bis zu 60 zusätzliche Produktionsstunden pro Woche. Das geschieht ohne Nacht- oder Wochenendzuschläge und ohne zusätzliche Bediener. Anwender berichten von täglichen Spindelzeit-Steigerungen um 10 bis 14 Stunden.

Kosteneinsparungen bei gleichzeitiger Kapazitätserweiterung

Die Automatisierung senkt die Stückkosten und erhöht gleichzeitig die Kapazität, ohne dass ein zweites Bearbeitungszentrum oder eine zweite Schicht angeschafft werden muss. Das ist besonders für Betriebe attraktiv, die auf wechselnde Auftragslagen reagieren müssen. Über die Lebensdauer der Maschine multipliziert sich der Effekt zu einem deutlichen Wettbewerbsvorsprung.

Häufige Fragen zur
GROB-Maschinenautomation

Grundsätzlich lassen sich alle gängigen GROB-Universalmaschinen automatisieren: G150, G350, G550 und G750, die Access-Varianten sowie die Fräs-Dreh-Zentren G350T, G550T und G750T. Auch ältere Maschinengenerationen sind nachrüstbar.

Die GROB-Systeme PSS-R und PSS-L automatisieren Maschinenpaletten: Jedes Werkstück wird auf einer Palette mit eigener Spannvorrichtung gerüstet, der Speicher wechselt die Paletten in die Maschine ein. Der SherpaLoader® automatisiert dagegen das Werkstück selbst. Der Roboter greift Rohteile kameragesteuert vom Materialspeicher und legt sie direkt in ein festes Spannmittel ein. Das spart Palettenvorrichtungen je Werkstücktyp und verkürzt die Umrüstung bei Serienteilen. Welcher Ansatz wirtschaftlicher ist, hängt vom Teilespektrum ab.

Ja. Neuere GROB-Maschinen mit Siemens 840D sl, Heidenhain TNC 640 oder TNC 7 lassen sich über digitale Protokolle anbinden. Ältere Bestandsmaschinen mit iTNC 530 werden über freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte angebunden, ohne Eingriff in die Steuerungssoftware. Beide Wege sind erprobt und funktionieren zuverlässig.

Das zeigt die umgesetzte G550a-Zelle: Sie ist mit sicherheitsgerichteten Schutzeinrichtungen ausgestattet, die Eingriffe in den Gefahrenbereich verhindern. Dazu zählen mechanische Vorrichtungen gegen Eingreifen, Unterkriechen und Übergreifen, ein sicher überwachter Lichtvorhang mit 30 mm Auflösung zur Handerkennung an der Beladeseite sowie eine überwachte Revisionstür. Roboterposition und Robotergeschwindigkeit werden zusätzlich sicher überwacht. Jede Anlage wird entsprechend den sicherheitsrelevanten Anforderungen der jeweiligen Einsatzumgebung ausgelegt.

Vorbereitende Arbeiten wie Aufstellung, elektrische Anbindung und Einrichtung der Materialbereitstellung lassen sich oft im laufenden Betrieb erledigen. Die schnellste dokumentierte Installation eines SherpaLoader® dauerte drei Tage inklusive Schulung. So bleibt die Stillstandszeit der GROB-Maschine auf das notwendige Minimum begrenzt.

Persönliche Beratung zur CNC-Automation

Individuelle Anforderungsanalyse und Automatisierungskonzept

Jede Fertigung ist anders. Werkstückspektrum, Maschinenpark, Losgrößen und Platzverhältnisse unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Am Anfang steht eine systematische Anforderungsanalyse: Welche GROB-Maschinen sollen automatisiert werden? Welche Werkstücke laufen am häufigsten? Wie viel Platz steht zur Verfügung? Aus diesen Informationen entsteht ein passgenaues Automatisierungskonzept inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Demonstration der SherpaLoader®-Funktionen

Technische Datenblätter geben einen ersten Eindruck, eine Live-Demonstration zeigt die Praxis. Dadurch wird schnell sichtbar, wie präzise und zuverlässig der Roboter arbeitet. Termin vereinbaren: +49 711 2525 744-0 oder info@mafu-sherpa.com.

Kundenspezifische Angebotserstellung mit Wirtschaftlichkeitsberechnung

Auf Basis der Anforderungsanalyse entsteht ein konkretes Angebot mit transparenter ROI-Berechnung. Sie sehen, mit welcher Amortisationszeit zu rechnen ist und welche zusätzliche Spindelzeit realistisch erreichbar ist. Die Berechnung berücksichtigt Maschinenbelegung, Werkstücklaufzeiten und Margen, nicht nur Listenpreise.

Durchgängige Betreuung von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Von der ersten Beratung über die Konfiguration bis zur Inbetriebnahme begleitet MAFU-SHERPA das Projekt durchgängig. Das umfasst Aufstellung, Anbindung an die GROB-Steuerung, Einrichtung des ersten Werkstücks und die Schulung der Bediener. Nach der Übergabe steht ein Servicepartner-Netzwerk für schnelle Reaktionszeiten zur Verfügung. So wird der Übergang in die automatisierte Produktion zur Routine und nicht zum Risiko.

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Gerne zeigen wir Ihnen und Ihrem Team, wie Sie den SherpaLoader® ohne Vorkenntnisse starten und einsetzen können.

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