Automation einer DMG MORI DMU 50 3rd Gen

DMG MORI DMU 50: Technische Daten, Einsatzbereiche und Automation

Die DMG MORI DMU 50 gehört zu den meistverbreiteten 5-Achs-Bearbeitungszentren im deutschsprachigen Raum. Ihre kompakte Bauweise, der integrierte NC-Schwenkrundtisch und die breite Steuerungsauswahl machen sie zum Standardwerkzeug für Lohnfertiger, den Werkzeug- und Formenbau sowie die Kleinserienfertigung. Viele Betriebe betreiben die DMU 50 seit Jahren produktiv und fragen sich, wie sie das vorhandene Maschinenpotenzial weiter ausschöpfen können. Eine Antwort liegt in der Automation: Mit einem nachrüstbaren Beladeroboter lässt sich die Spindelzeit der DMU 50 drastisch steigern, ohne die Maschine zu verändern oder neue Produktionskapazitäten anzuschaffen.

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Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Werkstück und Maschine, und der Konfigurator zeigt Ihnen in wenigen Schritten das passende Modell.

Die DMG MORI DMU 50 im Überblick

Die DMU 50 bietet Verfahrwege von 500 mm in der X-Achse, 450 mm in der Y-Achse und 400 mm in der Z-Achse. Der integrierte NC-Schwenkrundtisch schwenkt von -5° bis +110° in der B-Achse und dreht 360° in der C-Achse. Die Hauptspindel erreicht je nach Ausstattung bis zu 18.000 U/min, der Eilgang bis zu 42 m/min. Der Werkzeugwechsler fasst standardmäßig 30 Positionen mit HSK-A63-Aufnahme. Die maximale Tischbelastung bei 5-achsiger Bearbeitung beträgt 200 kg. Die Maschine wiegt rund 7.500 kg und ist je nach Baujahr mit einer Siemens 840D SL (CELOS) oder einer Heidenhain-Steuerung ausgerüstet.

Technische Daten auf einen Blick

Die DMU 50 bietet Verfahrwege von 500 mm in der X-Achse, 450 mm in der Y-Achse und 400 mm in der Z-Achse. Der integrierte NC-Schwenkrundtisch schwenkt von -5° bis +110° in der B-Achse und dreht 360° in der C-Achse. Die Hauptspindel erreicht je nach Ausstattung bis zu 18.000 U/min, der Eilgang bis zu 42 m/min. Der Werkzeugwechsler fasst standardmäßig 30 Positionen mit HSK-A63-Aufnahme. Die maximale Tischbelastung bei 5-achsiger Bearbeitung beträgt 200 kg. Die Maschine wiegt rund 7.500 kg und ist je nach Baujahr mit einer Siemens 840D SL (CELOS) oder einer Heidenhain-Steuerung ausgerüstet.

Typische Einsatzbereiche

Die DMU 50 findet sich in Betrieben unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen. Typische Anwendungen sind die Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke im Werkzeug- und Formenbau, die Fertigung von Präzisionsteilen in der Medizintechnik und Feinwerktechnik sowie Prototypen und Klein- bis Mittelserien im allgemeinen Maschinenbau. Dank der simultanen 5-Achs-Interpolation können auch anspruchsvolle Freiformflächen in einer Aufspannung bearbeitet werden.

Steuerung und Schnittstellen

Je nach Baujahr und Ausstattungsvariante ist die DMU 50 mit einer Siemens 840D SL (CELOS) oder einer Heidenhain-Steuerung ausgerüstet. Beide Systeme bieten freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte, über die externe Automatisierungstechnik angebunden werden kann. Neuere Maschinen unterstützen darüber hinaus Profibus, Profinet und Ethernet/IP.

DMU 50 automatisieren: Warum sich ein Beladeroboter lohnt

Eine DMU 50 ist eine erhebliche Investition. Im manuellen Betrieb werden davon aber oft nur 6 bis 8 Stunden täglich genutzt: Rüstzeiten, Wartezeiten auf den Bediener und Schichtwechsel reduzieren die tatsächliche Spindelzeit erheblich. Ein Beladeroboter verändert diese Gleichung grundlegend. Wie die Automation im Betrieb konkret aussieht, zeigen unsere Kundenberichte.

Spindelzeit maximieren durch autonome Werkstückzuführung

Mit einem Beladeroboter übernimmt der SherpaLoader® das Be- und Entladen der DMU 50 vollständig und eigenständig. Die Maschine läuft weiter, auch wenn kein Bediener in der Halle ist: in der Mittagspause, nach Feierabend, über Nacht und am Wochenende. In der Praxis steigt die produktive Spindelzeit auf 16 bis 22 Stunden täglich. Dieselbe Maschine, dieselbe Mannschaft – aber deutlich mehr Output.

Personalkosten senken bei höherer Produktivität

Mit dem SherpaLoader® kann ein einziger Bediener mehrere Maschinen gleichzeitig betreuen. Der Aufwand für manuelles Einlegen und Entnehmen entfällt weitgehend. Das schafft Kapazität für wertschöpfende Tätigkeiten wie Qualitätsprüfung, Werkzeugvorbereitung oder die Programmierung neuer Aufträge. Den Fachkräftemangel spüren Betriebe, die automatisieren, deutlich weniger.

Wirtschaftliche Fertigung kleiner und mittlerer Serien

Automation lohnt sich nicht nur für Großserien. Der SherpaLoader® ist auf Losgrößen von 5 bis 5.000 Stück ausgelegt. Durch die kameragesteuerte Werkstückerkennung und Umrüstzeiten von unter 5 Minuten bleibt die Flexibilität für wechselnde Aufträge vollständig erhalten. Auch Betriebe, die täglich zwischen verschiedenen Werkstücktypen wechseln, profitieren davon.

SherpaLoader® für die DMU 50: Kameragesteuerte Nachrüstlösung

Der SherpaLoader® wurde speziell für die Nachrüstung an bestehenden CNC-Bearbeitungszentren entwickelt. Wie das System funktioniert, erklärt unsere Seite So funktioniert's. An der DMU 50 lässt er sich ohne Maschinenmodifikation betreiben und ist in der Regel innerhalb weniger Tage in Betrieb. Wie das an vergleichbaren 5-Achs-Maschinen aussieht, zeigen unsere Referenzvideos an der DMG DMU 65 FD und der DMG MORI DMU 60 eVo.

Werkstückerkennung per 3D-Kamera ohne Rasterplatten

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Das Herzstück des SherpaLoader® ist SherpaVision®: ein integriertes Kamera-Laser-System, das Rohteile auf Tischwagen, Paletten oder in der SpaceBox automatisch erkennt und aufnimmt. Rasterplatten, Positioniervorrichtungen und aufwendige Magazinsysteme werden nicht benötigt. Das spart erheblich Zeit beim Einrichten und eliminiert Fehlerquellen, die bei rein mechanischen Systemen häufig zu Ausschuss oder Stillstand führen.

Umrüstung in unter 5 Minuten

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Soll auf ein anderes Werkstück oder eine neue Losgröße umgestellt werden, dauert das weniger als fünf Minuten. Weil das System kameragesteuert arbeitet, entfällt das Umrüsten von Rasterplatten, Magazinen und mechanischen Anschlägen vollständig. Was heute auf der Maschine bearbeitet wird, muss morgen nicht das Gleiche sein.

SpaceBox, Tischwagen oder Europaletten als Bereitstellungskonzept

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Je nach Werkstückgeometrie und Losgröße stehen drei Bereitstellungskonzepte zur Wahl. Die SpaceBox ist ein mobiler Teilespeicher im Europaletten-Format mit bis zu zehn einzeln entnehmbare Auszügen – genug für viele Stunden autonomen Betriebs. Der Tischwagen eignet sich für Kleinserien und häufig wechselnde Bauteile; SherpaVision® erkennt die Teile auch bei unregelmäßiger Anordnung präzise. Für schwere Gussteile, Zylinder und große Stückzahlen kommen Europaletten zum Einsatz.

Passende SherpaLoader® Modelle für die DMU 50

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Für leichte Werkstücke bis 8 kg sind der SherpaLoader® M7 und der SherpaLoader® M12 die passende Wahl. Für mittelschwere Werkstücke bis 18 kg bzw. 38 kg bieten der SherpaLoader® M25 und der und SherpaLoader® M50 den passenden Leistungsbereich. Eine Übersicht aller Modelle finden Sie auf unserer Produktseite. Alle Modelle sind kompatibel mit der DMU 50 und können ohne Drehdurchführung betrieben werden.

Nachrüstung ohne Eingriff in die Maschinensteuerung

Anbindung an Siemens und Heidenhain Steuerungen

Der SherpaLoader® kommuniziert mit der DMU 50 über freie M-Funktionen und potenzialfreie Kontakte – in jeder Siemens- und Heidenhain-Steuerung standardmäßig vorhanden. Neuere Maschinen werden per Profibus, Profinet oder Ethernet/IP angebunden. Ein Eingriff in die Maschinensteuerung selbst ist in keinem Fall erforderlich.

Kein Umbau der Maschine erforderlich

Die Nachrüstung hinterlässt keine bleibenden Veränderungen an der DMU 50. Der Roboter kann nach Bedarf umkonfiguriert oder an eine andere Maschine versetzt werden. Die Herstellergarantie Ihrer Maschine bleibt dabei in der Regel vollständig erhalten, da keinerlei Eingriff in Steuerung oder Mechanik erforderlich ist.

ROI unter 12 Monaten

In der Regel amortisiert sich die Investition in einen SherpaLoader® innerhalb von 12 Monaten – abhängig von Schichtmodell, Losgröße und aktueller Spindelauslastung. MAFU-SHERPA erstellt auf Wunsch eine individuelle ROI-Berechnung als Teil der Beratung. Wie andere Betriebe von der Automation profitieren, lesen Sie in unseren Kundenberichten.

Auch kompatibel mit allen
anderen CNC-Maschinen

Mit seiner universellen Schnittstelle lässt sich der SherpaLoader® an alle gängigen Dreh- und Fräsmaschinen anbinden – unabhängig von deren Baujahr. So kann mit demselben SherpaLoader® eine betagte Bestandsmaschine nachgerüstet, und genauso eine Neumaschine automatisiert werden.

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Häufige Fragen
zur DMU 50 Automation

Grundsätzlich alle gängigen Werkstückgeometrien: von gesägten Quadern über zylindrische Rohlinge bis zu Gussteilen. SherpaVision® erkennt Lage und Ausrichtung der Teile ohne feste Vorrichtungen. Die maximale Traglast richtet sich nach dem gewählten Modell.

Nein. Die Bedienung des SherpaLoader® erfolgt über EasyControl: eine dialoggeführte Benutzeroberfläche auf einem 17-Zoll-Touchdisplay. Neue Aufträge werden Schritt für Schritt konfiguriert, ohne Programmierkenntnisse. Die Einweisung des Personals dauert typischerweise weniger als einen Tag.

Die schnellste Installation inklusive Inbetriebnahme und Mitarbeiterschulung hat 3 Tage gedauert. In der Regel sind 3 bis 5 Arbeitstage einzuplanen. Die Produktion kann direkt im Anschluss aufgenommen werden.

Beratung für Ihre DMU 50 Automatisierung

Demonstration der SherpaLoader® Funktionen an Ihrer Maschine

Der Einstieg beginnt mit einem Gespräch. MAFU-SHERPA analysiert gemeinsam mit Ihnen Ihre Maschine, Ihr Teilespektrum und Ihre Losgrößen – und empfiehlt das passende SherpaLoader®-Modell. Anschließend erfolgt die vollständige Installation durch das MAFU-SHERPA Technikteam. Weitere Informationen zur Automation von DMG MORI Maschinen finden Sie auf unserer DMG MORI Herstellerseite.

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Gerne zeigen wir Ihnen und Ihrem Team, wie Sie den SherpaLoader® ohne Vorkenntnisse starten und einsetzen können.

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